Di, 22. Mai 2018

George Clooney:

30.08.2017 08:07

"Früher war es meine Kotze, jetzt die der Kids"

Fast nichts ist mehr in seinem Leben wie früher, seitdem er im Juni Vater von Zwillingen wurde. Immerhin sind ein paar Rituale für George Clooney geblieben. So musste der Oscargewinner vor der Premiere seines neues Films "Suburbicon" erst einmal seinen Smoking reinigen lassen: "Früher war meine Kotze darauf, diesmal ist es die der Kids. Also alles so wie immer."

Sein Film - die Hauptrollen verkörpern Kumpel Matt Damon und Julianne Moore - spielt in den 50er-Jahren in einer weißen Vorstadt, in die eine schwarze Familie einzieht. Was folgt, sind rassistische Spannungen, die für Regisseur Clooney aktueller nicht sein können: "Es wird über Mauerbau gesprochen, Minoritäten wird der schwarze Peter zugesteckt und es wird von den guten alten Zeiten geschwärmt. Wir sollten nicht geschockt sein, dass sich Geschichte wiederholt - immer und immer wieder."

"Er ist völlig überfordert damit, Präsident zu sein"
Clooney macht laut "Enterpress News" keinen Hehl daraus, wen er für die gespannte Stimmung im Lande verantwortlich macht: Donald Trump. Der Grund: "Er wird immer klarer, wie er völlig damit überfordert ist, Präsident der Vereinigten Staaten zu sein." Er und Ehefrau Amal versuchen zu helfen. Sie überwiesen eine Million Dollar als Spende an die Bürgerechtsorganisation "Southern Poverty Law Center", die sich den Kampf gegen rechte Hassgruppierungen auf die Fahnen geschrieben hat.

Seit der Geburt sind die Clooneys allerdings weit weg vom Geschehen in den USA, sie haben sich in Georges Villa am Comer See verschanzt. Dort findet es der Papa "furchterregend", dass er plötzlich für zwei Babys verantwortlich ist. Wobei die Hauptlast auf Mama Amal liegt: "Sie ist wie eine olympische Athletin, sie macht das super. Mein Job ist es nur, Windeln zu wechseln und mit ihnen auf und ab zu laufen." Er hätte nicht gedacht, dass er das mit 56 machen würde. "Aber man muss sein Leben einfach genießen, wie es kommt."

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