Mo, 21. Mai 2018

Vorfall in Kabul

29.08.2017 18:10

Österreichischer Major schießt US-Soldat ins Knie

Schusszwischenfall in Kabul: Aus der Dienstpistole eines in Afghanistan stationierten Majors des österreichischen Bundesheers hat sich am Wochenende ein Schuss gelöst. Ein US-Soldat wurde dabei ins Knie getroffen. "Wie es dazu gekommen ist, muss jetzt erst untersucht werden", sagte Stefan Hirsch, Sprecher des Verteidigungsministeriums.

Neun Stabsoffiziere befinden sich derzeit im Rahmen der "Resolute Support Mission" in Kabul. Deren Aufgabe: Sie unterstützen die afghanische Regierung beim Aufbau ziviler und militärischer Kapazitäten und Strukturen. Das Camp dürfen sie aus Sicherheitsgründen nicht verlassen.

"Disziplinarverfahren eingeleitet"
Der "Schusszwischenfall" habe sich am Samstag in der Früh ereignet. "Der Offizier wird nach Österreich zurückbeordert, dann wird Strafanzeige erstattet und ein Disziplinarverfahren eingeleitet", bestätigte Oberst Michael Bauer vom Ministerium. Laut "Kurier" wird betont, dass kein Alkohol im Spiel war. Das Ministerium gehe von "menschlicher Fehlleistung bzw. einer Unachtsamkeit" als Ursache aus. Der US-Soldat wurde bereits in die Heimat gebracht und dort weiter versorgt.

Kosovo: Soldat an der Schulter verletzt
Im Mai 2009 war ein damals 25-jähriger niederösterreichischer Soldat im Kosovo von einem Kollegen durch einen Schuss in die linke Schulter verletzt worden. Ein Untersuchungsbericht kam zu dem Schluss, dass Unachtsamkeit vorlag.

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