Sa, 16. Dezember 2017

Tabuthema Nachfolge

29.08.2017 15:10

Häupl: "Meine Welt ist im Museum anzuschauen"

Diese Konstellation hat Seltenheitswert: Bürgermeister Michael Häupl und Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil (beide SPÖ) bei einem Wahlkampftermin! In der Favoritener Starhemberg-Kaserne ging es Dienstag um 115 Millionen Euro für das Fernmeldenetz des Heeres. Das Tabuthema des Tages: Häupls Nachfolge.

Über seine Nachfolge will der Wiener SPÖ-Chef bis zum Wahltag kein Wort mehr verlieren. Seine Ankündigung, dass ein neuer Obmann beim Landesparteitag im Jänner 2018 gewählt wird, ehe er sich zurückzieht, sei weder "neu noch sensationell", wetterte er.

"Jeder in der SPÖ weiß, was zu tun ist"
Auch Wohnbaustadtrat Michael Ludwigs Bekräftigung als Nachfolger bereit zu stehen, wolle er nicht kommentieren. Nur so viel: "Ich habe das von ihm nicht gehört." Und die FPÖ-Forderung für neue Wien-Wahlen nach seinem Rückzug "ist auch schon drei Mal beantragt und abgelehnt worden", so der Stadtchef. Für Häupl steht jetzt der Wahlkampf klar im Mittelpunkt, sagt er: "Jeder in der SPÖ weiß, was zu tun ist."

Zurück zum gemeinsamen Termin in der Kaserne. "Meine Welt kann man sich im Museum anschauen", scherzt Ex-Funkfernschreiber Häupl. Im Herbst 1968 verrichtete er seinen Präsenzdienst zwischen Telegrafen & Co — und würde wieder Militär statt Zivildienst wählen.

Gefahr durch Drohnen und Cyber-Angriffe
Auch ein wichtiges Thema: Gegen die Gefahr durch Drohnen und Cyber-Angriffen rüsten sich die Soldaten der Führungsunterstützungstruppe. Für die Erneuerung des Fernmeldenetzes gibt es nun 115 Millionen Euro. "Es ist wichtig, dass wir einen Schritt voraus sind", so Doskozil.

Maida Dedagic, Kronen Zeitung

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