Mo, 28. Mai 2018

Erfolgreiches MAZ

27.08.2017 14:16

Linzer Modell als Vorbild für die Welt der Medizin

Die "Linzer Schule" sorgt international für Furore - und dient auf der ganzen Welt als Vorbild! Zumindest gilt das fürs Mikrochirurgische Ausbildungszentrum (MAZ) in Linz, das jetzt auch ins Kepler-Uniklinikum (KUK) eingegliedert wurde. Denn mit Stefan Froschauer ist der Leiter des MAZ in den Vorstand  der weltweiten Ausbildungsgesellschaft für Handchirurgie aufgenommen worden.

"Beim Weltkongress für rekonstruktive Mikrochirurgie in Singapur haben Manfred Schmidt vom KUK und ich einige neue Methoden und Möglichkeiten präsentiert, danach wurde ich in den Vorstand der Ausbildungsgesellschaft für Handchirurgie aufgenommen", erzählt Stefan Froschauer. Und ergänzt: "Unser Ausbildungskonzept vom Linzer MAZ soll nun weltweit übernommen werden."


"Bei uns lernt man an echten Präparate"
Linz hat sich ja bei der Chirurgenausbildung bereits international einen Namen gemacht, was auch MAZ-Gründer Harald Schöffl zu verdanken ist. Nun soll  auch an anderen Uni-Kliniken und Universitäten das Linzer System angewandt werden. Was ist das Besondere am MAZ? "Bei uns lernt man zum Beispiel nicht an Plastikpuppen, sondern an echten Präparaten", erklärt der 37-Jährige. Zudem wird das Spektrum des MAZ laufend erweitert. "Wir haben tolle Möglichkeiten, Ärzte in den verschiedensten Bereichen weiterzubilden", so der Linzer.


"Wir unterrichten auch in Neapel"
Der übrigens auch einen Lehrauftrag an der Queen-Mayr-Universität in London hat. "Dort halte ich geblockte Lehrveranstaltungen über traumatologische Handchirurgie", sagt Froschauer, "aber wir unterrichten teilweise auch in Neapel". Wie oft ist er bei all diesen Verpflichtungen noch in Linz? "Zu 80 Prozent bin ich in Linz, 20 Prozent der Zeit bin ich im Ausland", lächelt der Handspezialist. Übrigens - an der neuen Meduni in Linz hat er nun auch einen Lehrauftrag.

Christian Kitzmüller, Kronen Zeitung

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