Fr, 25. Mai 2018

Rapid-Hoffnung

27.08.2017 09:58

Ljubicic überzeugt Djuricin: "Das war richtig gut"

Dem Vernehmen nach soll der Wechsel von Thanos Petsos zurück zu Rapid näher rücken - allerdings hat Rapid für das defensive Mittelfeld auch in den eigenen Reihen eine personelle Alternative gefunden. Der erst diese Woche von Erste-Liga-Tabellenführer Wiener Neustadt zurückbeorderte Dejan Ljubicic überzeugte bei seinem Debüt. "Wir dürfen nicht übereuphorisch sein, aber es war ein richtig gutes Spiel", lobte Cheftrainer Goran Djuricin den 19-Jährigen, der schon in der Vorbereitung einen bleibenden Eindruck hinterlassen hatte.

Ljubicic selbst wartete als Kooperationsspieler in Wiener Neustadt auf seine Chance. "Ich habe schon damit gerechnet. Aber dass es so schnell geht, habe ich nicht gedacht", erklärte der Defensivmann, der gegen die Linzer gleich in seiner ersten Rapid-Partie in der Startformation stand. "Ich hatte keine Angst", sagte Ljubicic. Djuricin dürfte ihn trotz des Kooperationsvertrages behalten wollen.

Noch ein bis zwei Verstärkungen
Personalfragen, die es mit Bickel zu klären gilt, gibt es genug. "Wir wollen uns verstärken auf ein bis zwei Positionen", umriss Djuricin die Vorstellungen. "Es gibt eifrige Gespräche. Es wird etwas getan die nächsten Tage." Über Spieler, die noch nicht beim Club sind, wollte der Wiener zwar nicht sprechen. In der zweiwöchigen Länderspielpause sollen die neuen Akteure aber so gut wie möglich integriert werden.

Dafür, dass bis zum Ligaschlager am 10. September bei Meister Salzburg einigermaßen in Ruhe gearbeitet werden kann, sorgten die Hütteldorfer selbst. "Mental war es nicht leicht die letzten zwei Wochen", erklärte Djuricin nach drei Bundesliga-Runden mit nur einem Punktgewinn. "In den nächsten zwei Wochen können wir uns ganz auf Salzburg konzentrieren." Danach folgt für die Grün-Weißen ein weiteres schwieriges Auswärtsspiel in Altach.

"Brauchen mehr Ruhe"
Auch gegen den LASK war noch nicht alles gut. Nach der Pause ließ Rapids Druck deutlich nach. "Wir brauchen mehr Ruhe, mehr Power nach vorne", meinte Djuricin. "Wir spielen viele Aktionen nicht gut zu Ende." Daher stehen nach sechs Runden auch erst acht Zähler zu Buche - wenngleich die Leistungen laut Aussagen des Trainers mitunter bereits ansprechend waren. "Diesmal ist das Glück zurückgekehrt." 

Die Rapid-Spieler hoffen auf eine Initialzündung - ob mit oder ohne Neuverpflichtungen. "Wir haben eine richtig gute Qualität in der Mannschaft", meinte ÖFB-Mittelfeldmann Louis Schaub. "Wir haben sie in den vergangenen Wochen nur nicht gezeigt." Das 1:0 gegen den Aufsteiger gab Selbstvertrauen. "Wir können gestärkt in die nächsten Wochen gehen", sagte Goldtorschütze Thomas Murg. Der Start erfolgte mit zwei freien Tagen.

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