Do, 24. Mai 2018

Besuch

25.08.2017 10:49

Die Macrons kommen wieder zu uns

Salzburg hat seinen ganzen Charme spielen lassen. Wenn ein Präsident (der Stiftung Mozarteum) für die Präsidenten-Ehefrau auf Mozarts Hammerflügel darbietet, dann macht das schon ungeheuren Eindruck. Die Macrons kommen wieder.

Ein Gewürzsträußerl vom Landeshauptmann, ein kurzer small talk in Englisch auf dem Rollfeld, das Gepäck verstaut, der Koffer mit dem Atom-Code für die französische Streitmacht auch und dann hob die Falcon ab und zog binnen weniger Minuten steil auf die Flughöhe.

"Ah, vous dirai-je, maman": Nicht jeder bekommt ein Faksimile von Mozarts Komposition geschenkt. Brigitte Macron nahm es für ihren Mann entgegen. Dr. Honsig-Erlenburg spielte auf dem original Mozart-Hammerflügel im Tanzmeistersaal im Wohnhaus des Genius.

Die Melodie ist übrigens als "Heute kommt der Weihnachtsmann" bekannt. Der Präsident der Stiftung gab dann das Menuett in G. Dur und die bekannte Klaviersonate Alla Turca sowie die letzten Takte von Lacrimosa zum Besten. Perfekt wie immer. Nach dem Konzert im Festspielhaus (siehe den heutigen Bericht von "Krone"-Außenpolitiker Kurt Seinitz auf Seite 7) kam es noch zum Zusammentreffen mit Helga Rabl-Stadler, Markus Hinterhäuser sowie den Künstlern des Abends, Daniel Barenboim und Martha Argerich. "Krone"-Kulturredakteur Hans Langwallner hatte die Reportage über die beiden Pianisten geschrieben, die beide in Buenos Aires in Argentinien geboren sind und sich kannten, seitdem sie sieben und acht Jahre alt waren.

Kaum Behinderungen, nur kurzfristige Sperren, keine Staus: Diese Bilanz zog die Polizei nach dem Staatsbesuch. Während die Macrons nach Bukarest (Rumänien) flogen, kommt Kanzler Kern bald wieder und besucht am Samstag die Feuerwehren und die Murenopfer im Großarltal.

Einziger kurioser Zwischenfall am Abend
Einen einzigen Zwischenfall gab es beim Staatsbesuch am Abend: Ein Salzburger (32) wurde am Herbert von Karajan-Platz im Festspielbezirk kontrolliert, er hatte keinen Führerschein dabei, versprach aber, diesen aus der nahen Wohnung zu holen.

Als er zurück kam, drehte er durch: Er verpasste einem Polizisten eine Ohrfeige und biss ihn während der Festnahme in den Unterarm.

Hans Peter Hasenöhrl, Kronen Zeitung

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