Sa, 18. November 2017

FC Barcelona

20.08.2017 09:47

Messi gedenkt Terror-Opfer: „Wir geben nicht auf“

Der FC Barcelona eröffnet am Sonntag gegen Betis Sevilla die neue Saison. Das Spiel steht im Zeichen des jüngsten Terror-Anschlags.

Der Fußball spielt Sonntagabend im Camp Nou nur eine Nebenrolle: Zu groß ist auch bei den Spielern des FC Barcelona die Bestürzung nach dem Terror-Anschlag in der katalanischen Metropole. Sie gedenken den Opfern auf spezielle Weise: Auf dem Trikotrücken steht statt des Spielernamens der Schriftzug Barcelona.

Das Team hielt vor dem freitägigen Vormittags-Training eine Schweigeminute im Gedenken an die Opfer ab, Lionel Messi meldete sich via Instagram: "Ich möchte allen Familien und Freunden von Opfern dieser furchtbaren Terror-Attacke in unserer geliebten Stadt mein tief empfundenes Beileid ausdrücken. Wir geben nicht auf, zumal wir zu jener großen Mehrheit gehören, die in Frieden leben wollen, frei von jeglichem Hass."

Im Heimspiel gegen Betis Sevilla  läuft Barça mit speziellen Trikots auf: Auf dem Rücken über der Nummer fehlt  der Spielername - stattdessen ist der Schriftzug "Barcelona" zu sehen. Auf der Vorderseite wird der Hashtag "#TotsSomBarcelona" ("#Wir alle sind Barcelona") angebracht. Alle Liga-Spieler treten am Wochenende  mit Trauerflor an, zudem wird in allen Stadien eine Trauerminute abgehalten.

Auch Ronaldo bestürzt
Meister Real Madrid eröffnet die Liga am Sonntag bei La Coruña, der gesperrte Cristiano Ronaldo reagierte geschockt auf die Anschläge: "Ich möchte den Hinterbliebenen der Opfer meine Unterstützung und Solidarität aussprechen. Die Nachricht von den Anschlägen hat mich sehr bestürzt."

Sportlich wird sich zeigen, wie gut Barcelona den Abgang von Neymar wegstecken kann - Coach Ernesto Valverde hat die beiden jüngsten Pleiten im Supercup gegen Real bereits abgehakt: "Vor uns liegt eine lange Saison - und diese geht jetzt erst so richtig los."
Der dritte Große in Spanien strauchelte zum Start. Atlético war gegen Girona 0:2 hinten, holte nach Griezmann-Ausschluss kurioserweise noch ein 2:2.

Kronen Zeitung

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