Do, 24. Mai 2018

Austria-Stürmer

18.08.2017 15:38

Kayode weg - jetzt blüht Monschein auf!

Christoph Monschein gelang in Osijek sein erstes Tor für die Austria, jetzt hofft der Stürmer auf den Einzug in die Gruppe: "Das wäre ein Wahnsinn!" (Im Video oben sehen Sie die Highlights vo Austrias Sieg gegen den LASK am vergangenen Wochenende.)

Pass von Prokop, nicht lange gefackelt, aus schrägem Winkel abgezogen, schon zappelte die Kugel im Netz - und Christoph Monschein konnte durchatmen: Endlich, endlich das erste Pflichtspieltor für Austria.

"Klar bin ich von vielen Leuten schon gefragt worden, wann ich denn endlich einmal treffe, diese Frage kommt automatisch", gab der Stürmer zu, "aber ich habe mich davon nie irritieren lassen, im Training immer mein Ding durchgezogen, gezeigt, dass ich da bin."

Fußball, das sagt er, ist auch "eine Riesenkopfsache" - und durch seinen Kopf ging halt doch auch einiges. Immer wieder die Vergleiche mit Larry Kayode, immer wieder die Frage, ob Kayode diese oder jene Chancen genutzt hätte. "War nicht leicht", so Monschein ehrlich, "es ist angenehm, dass die sportliche Entscheidung gefallen, die Causa Kayode erledigt ist."

Sieht übrigens auch Trainer Thorsten Fink so: "Es ist sicher kein Zufall, dass, nachdem der Abgang von Kayode festgestanden war, beide Stürmer sofort getroffen haben. Friesenbichler in der Meisterschaft, Monschein im Europacup."

Dass der Neuzugang in Osijek beginnen würde, war für Fink schon länger festgestanden: "Ich hatte mich vor Tagen dafür entschieden, das war ein Glücksgriff." Für den 24-Jährigen war der Treffer natürlich eine Erlösung - "aber noch wichtiger als für mich war das Tor für die Mannschaft, so sind wir nach dem frühen 0:1 sofort wieder zurück in die Spur gekommen, super, dass dem Raphael Holzhauser dann der tolle Freistoß zum 2:1-Sieg gelang!"

Ein Sieg, der die Tür zur Gruppenphase der Europa League weit aufgemacht hat, Donnerstag kann man in St. Pölten alles klarmachen: "Schaffen wir das, wäre das für mich ein Wahnsinn, mehr wie ein Traum, doppelt schön, dass ich dazu einen Teil beitragen durfte, dem Klub so gleich einiges zurückgeben kann. Denn ich fühle mich bei der Austria extrem wohl, es ist ein großer Klub, bei dem alles passt!"

Peter Klöbl, Kronen Zeitung

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