Fr, 20. Oktober 2017

Sechs Wochen Gips

17.08.2017 21:45

Knöchelbruch! Schock um Marcel Hirscher

Schock-Nachricht von Marcel Hirscher! Österreichs Ski-Superstar hat beim Training am Mölltaler Gletscher einen Knöchelbruch erlitten. Jetzt muss er sechs Wochen lang Gips tragen - der Saisonauftakt ist für ihn in Gefahr. Im Video oben sehen Sie den Sturz, der zum Knöchelbruch geführt hat.

Das Malheur passierte am Donnerstag gegen zehn Uhr am Ende einer Fahrt mit kurzen Slalomstangen. Wie das Video zeigt, übersah der 28-jährige Salzburger womöglich das letzte Tor ein wenig. Nach dem Einfädler musste Hirscher mit dem Rettungshubschrauber abtransportiert werden. Im UKH Salzburg wurde dann die Verletzung diagnostiziert - operativer Eingriff sei nach derzeitigem Wissensstand keiner nötig, teilte der ÖSV am Donnerstag in einer Aussendung mit.

Hirscher war mit Ausnahme eines Kahnbeinbruchs im linken Fuß vor der WM 2011 in Garmisch-Partenkirchen bisher praktisch unverletzt durch die Ski-Karriere gekommen und hatte vergangenen Winter mit dem sechsten Gesamtsieg in Folge Ski-Geschichte geschrieben. Zudem gewann er vergangenen Februar bei der WM in St. Moritz Gold im Slalom und Riesentorlauf sowie Silber in der Kombination. Einzig Olympia-Gold fehlt noch in der so erfolgreichen Karriere von Gesamtweltcup-Rekordsieger Hirscher. Die nächsten Winterspiele finden vom 9. bis 25. Februar 2018 in Südkorea statt.

Hirscher selbst nahm den Unfall durchaus mit Humor, teilte auf Twitter augenzwinkernd mit: "Time for a break!"

Pause von drei, vier Monaten realistisch
Typischerweise beträgt die Ausfalldauer bei einem Außenknöchelbruch bis zu sechs Monate - allerdings bei Hobbysportlern. Profisportler sind in der Regel schon nach drei, vier Monaten wieder einsatzfähig. Wenn die Heilung komplikationsfrei verläuft, sollten die Olympischen Spiele im Februar in Südkorea für Marcel Hirscher nicht gefährdet sein. Bei günstigem Verlauf sollte der Salzburger im November oder Dezember voll belastbar sein und könnte wieder Rennen bestreiten. Angaben dazu sind ohne Kenntnis der genauen Umstände der Verletzung aber mit großer Unsicherheit behaftet.

ÖSV-Coach Puelacher: "Glimpflich davongekommen"
Laut Andreas Puelacher hätte es Hirscher übrigens wesentlich schlimmer treffen können. "Vielleicht haben wir Glück gehabt. Es könnte eine schwere Verletzung auch sein - und dann wäre die ganze Saison weg. So ist man noch glimpflich davongekommen", sagte der Rennsportleiter der alpinen Ski-Herren im ORF-Interview. Viel Zuspruch bekam der Ski-Star in den Sozialen Medien. "Gute baldige Besserung!", richtete Fußballer David Alaba als einer von vielen via Twitter aus. Dazu postete der Bayern-Profi ein Emoji mit betenden Händen.

krone Sport
Redaktion
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