Fr, 15. Dezember 2017

"Krone"-Interview

17.08.2017 08:45

Wohlfahrt: "Vollstes Vertrauen in unser Personal!"

Austrias Sportchef Franz Wohlfahrt spricht vorm heutigen Hinspiel im Play-off der Europa League bei NK Osijek über die Abgänge, mögliche Verstärkungen und sportliche Ziele.

"Krone": Larry Kayode weg, Petar Filipovic weg - hat sich einiges getan bei der Austria in den letzten Tagen. Bleiben da die Ziele dieselben wie vor Saisonbeginn?
Franz Wohlfahrt: Nicht nur dass die beiden weg sind, müssen wir auch den ganzen Herbst auf den am Knie operierten Alex Grünwald verzichten, das darf nicht vergessen werden. Ändert nichts an unserem sportlichen Ziel, dieses lautet nach wie vor, einen internationalen Startplatz zu holen, das muss möglich sein.

Grünwald, Kayode und Filipovic waren aber dennoch drei "Schwergewichte" in der Mannschaft.
Klar schmerzen uns leistungsmäßig die Abgänge und die Verletzung, aber wir haben vollstes Vertrauen in unser Personal und dass die, die bisher wenig zum Zug kamen, jetzt diese Aufgaben übernehmen können.

Von der Stammelf der letzten Saison sind aktuell nur noch fünf (Holzhauser, Serbest, Pires, Larsen, Martschinko) dabei, drei (Almer, Venuto, Grünwald) sind langzeitverletzt, drei (Kayode, Filipovic, Rotpuller) weg - passiert noch etwas bis zum Ende der Transferzeit am 31. August?
Wir sind dabei, jetzt die aktuelle Situation noch einmal zu überdenken, die Position des Innenverteidigers ist eine sehr wichtige, da werden wir noch etwas machen, eventuell kommt dazu auch noch ein Stürmer.

Ist der vereinslose Lukas Rotpuller ein Thema?
Sicher nicht. Wir hatten mit ihm im Frühjahr mehrere Gespräche, ihm lag auch ein sehr gutes Angebot vor, dieses hat er abgelehnt, daher ist die Sache erledigt.

Also wird man wohl im Ausland fündig werden müssen.
Wir haben schon unsere Hausaufgaben gemacht, einige Kandidaten auf der Liste - aber nicht vergessen: Filipovic hat uns erst vor einer Woche gesagt, dass er weg will, wir haben versucht, dass er bleibt, konnten mit dem, was er in der Türkei bei Konyaspor verdienen kann, aber nicht mithalten.

Mit all den Abgängen und Ausfällen: Ist da der Einzug in die Gruppenphase der Europa League realistisch, kann man Osijek "biegen"?
Natürlich, davon bin ich felsenfest überzeugt. Unser Kader ist trotzdem nicht schlecht, die Mannschaft hat in den letzten Spielen Selbstvertrauen getankt, wird das in Osijek zeigen!

Peter Klöbl, Kronen Zeitung

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