Do, 24. Mai 2018

USA vs. Nordkorea

15.08.2017 19:40

Erste Entspannungszeichen trotz neuem Säbelrasseln

Trotz neuem Säbelrasseln auf beiden Seiten gibt es im Konflikt zwischen den USA und dem atombombenverliebten Diktator Kim Jong Un aus Nordkorea erste zarte Entspannungszeichen. In einem persönlichen Statement greift er Washington zwar natürlich neuerdings an, spricht aber gleichzeitig darüber, wie man die Spannungen verringern könne.

Nachdem sich Kim von seinen Generälen Angriffspläne auf die US-Pazifikinsel Guam hatte zeigen lassen, erklärte er geradezu verhalten, dass er vorerst keine Entscheidung über einen Angriff auf Guam fällen wolle, vielmehr würde er die Handlungen der USA noch etwas länger beobachten.

Um einen Krieg auf der koreanischen Halbinsel zu vermeiden, sollten die Amerikaner als ersten Schritt "eine ordentliche Option" unterbreiten und darauf Taten folgen lassen. Die USA sollten durch ihre Handlungen zeigen, ob sie die Spannungen auf der koreanischen Halbinsel verringern und einen gefährlichen militärischen Zusammenstoß verhindern wollen. In dem aufgeheizten Tonfall klingt das fast schon wie ein Verhandlungsangebot.

US-Generalstabschef Joseph Dunford reist unterdessen zu Abstimmungszwecken von Südkorea über China nach Japan. Der kampferprobte Marine bezeichnet Krieg dabei als "die letzte Wahl".

Südkorea: Super-Bunkerknacker gegen Kim Jong Un
Südkorea bereitet sich unterdessen auf eine Eskalation des Konflikts zwischen den USA und Nordkorea vor. Zwar setzt das Land weiterhin auf eine diplomatische Lösung zur Frage der atomaren Aufrüstung und der Raketen, doch ein "chirurgischer Eingriff gegen bestimmte Ziele im Norden" werde nicht ausgeschlossen.

Kronen Zeitung

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