Sa, 25. November 2017

Wirbel um Satire

10.08.2017 15:05

Geschmacklos! „Zeit“ vermeldete Tod von Scholl

Donnerstag früh wurde bekannt, dass Ex-Fußballstar Mehmet Scholl nicht mehr als Experte für die ARD arbeitet. Wenig später twitterte das "Zeit"-Magazin: "Eilmeldung: Mehmet Scholl ist tot." Wie sich mittlerweile herausstellte, handelte es sich dabei nicht um Fake News, sondern um Satire…

Und so kam es dazu: Die "Zeit" überlässt regelmäßig Gästen für einige Tage ihren Twitter-Account. Derzeit darf Leo Fischer, Redakteur beim Satire-Magazin "Titanic", im Namen der "Zeit" twittern, wie die "Bild"-Zeitung online berichtet.

Eigentlich sollten Tweets des Gastautors mit dem Kürzel "lf" gekennzeichnet sein. Der Scholl-Tweet hatte dies jedoch nicht. Übrigens genauso wenig wie der Tweet "Eilmeldung: Südkoreanische Medien melden Explosion, Lichtblitz über Pyöngjang", der wenige Minuten später folgte.

Gegen Mittag wurden beide Tweets gelöscht und die "Zeit" vermeldete, dass die Twitter-Einträge "nicht mit unseren Standards vereinbar" seien. Leo Fischer wurden die Zugangsrechte entzogen, die Kolumne beendet.

krone Sport
Redaktion
krone Sport
Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden