Sa, 25. November 2017

Gefasst:

09.08.2017 05:01

Brandstifter „half“ den Einsatzkräften

Brandleger bewundern oft ihre eigene "Arbeit" und machen sich so verdächtig - so wie jetzt wieder in Steyr, wo ein Serien-Feuerteufel den Einsatzkräften scheinbar hilfsbereit die Brandstelle zeigte. Die Polizei schöpfte aber Verdacht, verfolgte ihn heimlich und erwischte den Zündler prompt bei weiteren Brandstiftungen.

Bereits seit Ende Juni dürfte der 38-jährige Einheimische immer wieder in Steyr kleinere Brände gelegt haben, es standen etwa im Juli Container in Flammen. Bisher kam er immer unerkannt davon. Doch das war ihm offenbar nicht genug Nervenkitzel: Denn in der Nacht auf Dienstag zündete er eine Thujenhecke an und wartete am Tatort auf die Einsatzkräfte, tat so, als sei er bloß ein Zeuge und lotste sie zum Brandherd. Noch schöpfte niemand Verdacht.

Während des Einsatzes wurden dann noch mehrere brennende Zeitungskassen entdeckt. Als alles gelöscht war, kontrollierten Polizisten die Umgebung, um weitere Brände auszuschließen.
Da beobachteten die Beamten den angeblichen Helfer dabei, wie er eine weitere Hecke und einen Zeitungsständer in Brand steckte sowie mehrere Fenster einschlug. Sie hefteten sich auf seine Fersen und verfolgten den 38-jährigen Feuerteufel, der die Flucht ergriff.

Die Verfolgungsjagd dauerte nicht lange, der Brandleger wurde rasch geschnappt und auch festgenommen. Es wird nun überprüft, ob und welche weiteren Brände in Steyr ihm zuzuordnen sind.

Jasmin Gaderer, Kronen Zeitung

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