Mi, 13. Dezember 2017

Schwere Anfangszeit

08.08.2017 09:48

Hasenhüttl: "Es gab Vorurteile gegen Österreicher"

Trainer Ralph Hasenhüttl hat zu Beginn der Karriere seine österreichische Herkunft als Nachteil empfunden. "Mir war klar, dass ich von Anfang an erfolgreich sein muss, denn viele Chancen bekommst du in dem Job nicht. Und als Österreicher in Deutschland schon gar nicht", sagte der Coach von RB Leipzig in einem Interview. Oben im Video: Ralph Hasenhüttl spricht über die Konkurrenz zum FC Bayern.

"Wir hatten in Österreich lange Zeit ja kaum Erfolge mit dem Fußball. Und am Anfang meiner Karriere war das schon ein Thema", erklärte der Steirer, der am Mittwoch seinen 50. Geburtstag feiert.

Besonders deutlich habe er das 2011 bei seiner zweiten Trainerstation in Deutschland zu spüren bekommen. Da saß Hasenhüttl beim damaligen Drittligisten VfR Aalen auf der Bank. "In Aalen hat man gesagt: Muss jetzt wirklich ein Österreicher kommen, um uns die Saison zu retten?", so der Steirer gegenüber dem "Playboy".

Von Erfolg zu Erfolg
Doch Hasenhüttl schaffte mit Aalen den Klassenerhalt und stieg ein Jahr später sogar mit der Mannschaft in die zweite Liga auf. 2013 wechselte er zum FC Ingolstadt, mit dem er in die Bundesliga aufstieg. Nach dem Klassenerhalt mit dem FCI wechselte Hasenhüttl schließlich zu RB Leipzig.

Dort formte er eine Mannschaft, die in der vergangenen Saison für viel Aufsehen in der Bundesliga gesorgt hatte. Am Ende stand die Vizemeisterschaft und die direkte Qualifikation zur Champions League.

krone Sport
Redaktion
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