Fr, 17. November 2017

140 Jahre

07.08.2017 10:53

Faistenauer Musik ist wetterfest

140 Jahre Musik-Tradition: Da rief Faistenau gleich ein ganzes Festwochenende aus. Auftakt war am Freitag ein besonderes Festival, wo die Saiten von ländlich bis modern gespannt wurden. Der Festakt am Sonntag hätte unter der Linde stattfinden sollen: Gefeiert wurde schließlich ebenso gut gelaunt in der Turnhalle.

Gründer der Musikkapelle waren 1877 die Laimerbauern-Söhne Johann, Matthias, Josef und Franz Resch. Und sie trommelten gleich weitere Tiefbrunnauer zusammen. Kurzfristig kam es dann zu einer Teilung der Musiker in zwei Gruppen. Seit 1948 wird wieder gemeinsam gespielt. Die Tradition ist 140 Jahre nach der Gründung lebendiger denn je - alle rücken in fescher Tracht aus und die Marketenderinnen im Dirndl: "Unsere Liebe und Freude zur Musik verbindet Jung & Alt", schätzt Obmann Alexander Eckschlager den Zusammenhalt. Mehr als 60 Aktive spielen heute auf - von heimatlichen Klängen bis zu Swing oder Kirchenmusik. Eckschlager: "Wir sind breit aufgestellt."Unwetter-Wochenende:

Jubilare ließen sich Laune vom Dauerregen am Sonntag nicht vermiesen

Festaufmarsch abgesagtNach dem umjubelten Auftakt "aussigrasn" am Freitag und dem Jubiläumssamstag wurde der Festaufmarsch am Sonntag ins Innere verlegt. Eigentlich hätten die drei Musikkapellen - Hintersee und die Bürgerkapelle Obermais aus Meran (Südtirol) waren Gast - unter der berühmten Linde sternförmig aufeinandertreffen sollen. Die Partnerkapelle reiste extra zum 140er-Fest an - die meisten per Bus, nur Thomas Aber bezwang die weite Strecke mit dem Fahrrad und traf sogar früher in Faistenau ein.

Fest in die Turnhalle verlegt

"Es war einfach zu riskant", so die Organisatoren über den Regen, der am Sonntag die Festpläne durchkreuzte. Messe und Festakt wurden in der Turnhalle der Schule zelebriert. Der beliebte Pfarrer Clement Temba aus Kenia gratulierte ebenso herzlich. Und die Prangenstutzenschützen hatten zweimal einen Auftritt. Ausgerückt wird mehrmals im Jahr. Mit 75 Aktiven gehören die Faistenauer Schützen zu den größten Vertretern der "lautstarken Tradition".

Auftakt war am Freitag das Festival "aussigrasn"

Die schönsten Klangerlebnisse? "Das war sicher der Freitag", betont Kapellmeister Franz Brandstätter, dass die Musikkapelle ein neues Format ins Leben gerufen hat. Ein Saitensprung sozusagen zu junger und neuer Volksmusik - mit Gruppen wie Blusnknepf oder Grenz-Wertig.

Sabine Salzmann, Kronen Zeitung

STIERWASCHER

"Faistenau is a wunderbare Gemeinde. Und wenn’s den Jedermann vorm Dom weiter umdichten, besorg i mir jetzt scho Karten fürn Original-Faistenauer Jedermann nächstes Jahr!"

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