Do, 24. Mai 2018

Lob für den Gegner

07.08.2017 10:12

Baumgartner über Sturm: "Spielerisch bestes Team"

Sturm Graz hat den Platz an der Sonne behauptet. Mit dem dritten Sieg in Serie verteidigten die Steirer ihre Tabellenführung in der Bundesliga und sind nach drei Runden als einziges Team noch ohne Punktverlust. Während etwa Europacup-Starter Altach drei Tage nach dem Sensations-Aufstieg gegen Gent in Wolfsberg Federn ließ, bewies Sturm beim 3:2 in Mattersburg nach 0:1-Rückstand auch Moral. SVM-Coach Gerald Baumgartner meinte gar: "Sturm Graz ist zurzeit die spielerisch beste Mannschaft in Österreich."

"Sehr zufrieden" lächelte Sturms Langzeittrainer Franco Foda am Sonntagabend nach einem "sehr intensiven Spiel" in die TV-Kameras. "In der letzten Saison haben wir nie ein Spiel gedreht, deswegen ist der Sieg heute umso schöner", erklärte der Deutsche und betonte in Anspielung an das Donnerstag-Gastspiel in Istanbul gegen Fenerbahce: "Wir hatten nur kurz Zeit, uns auf Mattersburg einzustellen, waren aber trotzdem gut."

Spezielles Spiel für Röcher
Die Grazer kamen zwar schwer aus den Löchern und gerieten durch Markus Pinks Tor in der 9. Minute rasch in Rückstand, doch der Ausgleich noch vor der Pause und eine engagierte zweite Hälfte ebneten den Sieg zum dritten Bundesliga-Sieg en suite. "Der Saisonstart ist natürlich überragend", jubelte Siegtorschütze Thorsten Röcher.

Als Ex-Mattersburger erlebte dieser ein spezielles Spiel. "Es war sehr ungewohnt, hier heute zu spielen und in die andere Kabine zu gehen", gestand Röcher. Der 26-Jährige war erst im Sommer nach 224 Partien im grün-weißen Dress nach Graz übersiedelt. "Sturm hat sich im Sommer gut verstärkt mit unserem Thorsten Röcher", befand Mattersburg-Trainer Gerald Baumgartner mit einem Augenzwickern und betonte: "Auch Peter Zulj ist ein guter zentraler Mittelfeldspieler."

Zulj ein "super Box-to-Box-Spieler"
Peter Zulj, der jüngere Bruder von Hoffenheim-Legionär Robert, bereitete Sturms 1:1 und 2:1 jeweils mit traumhaften Flankenbällen vor. "Er ist derzeit ein super Box-to-Box-Spieler, spielt absolut gute letzte Bälle, er muss aber so weitermachen", sagte Foda. Gemeinsam mit Sandi Lovric ordnet und gestaltet Zulj derzeit das ansprechende Grazer Spiel.

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