Sa, 25. November 2017

Sorgt für Verwirrung

07.08.2017 08:48

1:1 statt 2:0 - Video-Schiris lösen Chaos aus!

Noch sorgt der Videobeweis eher für Verwirrung und Kopfschütteln als für Aufklärung. So war es vor einigen Wochen beim Confederations Cup. Und so war es nun auch bei den Supercup-Partien in den Niederlanden und in Deutschland.

Der bisherige Gipfel: Beim Match Feyenoord gegen Vitesse lagen sich die Spieler und Fans der Hausherren in den Armen, bejubelten in der 55. Minute das vermeintliche 2:0 für Feyenoord. Doch Schiri Makkelie bekam über Funk vom Video-Schiri die Nachricht, dass er im vorherigen Angriff von Vitesse ein Elferfoul übersehen hatte (oben im Video)! Der Unparteiische annullierte nach zweiminütiger Pause das Feyenoord-Tor, gab Elfer für Vitesse, so stand's plötzlich 1:1 statt 2:0 "So etwas hab ich noch nie erlebt, aber an solche Szenen werden wir uns gewöhnen müssen", sagte Feyenoord-Coach Van Bronckhorst, dessen Team im Elferschießen den Titel holte.

Panne auch in Dortmund
So wie die Bayern, die sich in Deutschland nach einem 2:2 nach 90 Minuten mit 5:4 im Elferkrimi gegen Dortmund durchsetzten. Und auch dort lief beim Videobeweis noch nicht alles rund. Beim abseitsverdächtigen 1:1 durch Lewandowski hätte man ihn gebraucht, doch aufgrund einer technischen Panne konnte in der Kommandozentrale keine Hilfslinie am Monitor gezogen werden. "Wir hatten Glück, dass die Entscheidung trotzdem gepasst hat", gestand danach Projektleiter Hellmut Krug erleichtert.

Hier im Video sehen Sie, was Bayern-Coach Carlo Ancelotti und BVB-Trainer Peter Bosz zum Videobeweis zu sagen hatten:

Kronen Zeitung

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