Sa, 18. November 2017

Unwetter

05.08.2017 20:15

680 Feuerwehrleute waren im Einsatz

22 Feuerwehren, 72 Einsätze und 680 Freiwillige. Das sind die Zahlen aus der Nacht zum Samstag. Mehrere Unwetter mit starkem Regen und Sturm zogen über das Land und richteten im Pongau, Pinzgau und Lungau Schäden an. Noch am Samstagvormittag waren die Helfer in einigen Gemeinden mit Aufräumen beschäftigt.

Gerade als sie mit dem Aufbau für ihr Feuerwehrfest beginnen wollten, wurden die Großarler Freiwilligen zum Einsatz gerufen. Im hinteren Ellmautal waren mehrere Muren abgegangen. Bereits vor zwei Wochen herrschte dort die selben Situation. Kaum hatten dort die Arbeiten begonnen, kam schon der zweite Alarm: Geröll und Schlamm verlegten die Großarler Landesstraße auf mehreren hundert Metern. Die Fahrbahn musste gesperrt werden.

Umgestürzte Bäume, Überflutungen und Murenabgänge hielten
Freiwilligen im Pongau, Pinzgau und Lungau die ganze Nacht auf Trab

Drei Radlader und drei Bagger schaufelten das Material weg, auch am Samstag wurde noch gearbeitet.

In Mittersill ging eine kleine Mure ab, mehrere Gräben waren verlegt und mussten geräumt werden.

Auch die Freiwilligen in der Nachbargemeinde Hollersbach waren Stunden im Einsatz. Fast gleichzeitig gingen in Neukirchen neun Alarmierungen ein. Hier gelang es den Feuerwehrleuten mehrere Häuser vor dem Wasser zu schützen.

Keller auspumpen sowie Straßen freiräumen mussten die Freiwilligen in Obertauern, Hilfe gab es aus Tweng. Dasselbe Bild zeigte sich in Tamsweg, wo auch einige umgestürzte Bäume weggeräumt werden mussten.

Iris Wind, Kronen Zeitung

ZITAT - Josef Prommegger, Feuerwehrkommandant Großarl
"Wir wurden um 19.40 Uhr zur Großarler Landesstraße gerufen. Um 00.30 Uhr konnte sie wieder freigegeben werden."

ZITAT - Roland Rauchenbacher, Feurwehrkommandant Mittersill
"Wir waren ab 12 bis 22 Uhr im Einsatz. Erst wegen zwei Unfällen, dann wegen der Unwetter. Eine Mure ging ab, es bestand aber keine Gefahr."

ZITAT - Thomas Scheuerer, Feuerwehrkommandant Neukirchen
"Wir hatten neun Einsatzstellen. Es ging darum die Häuser vor dem Wasser zu schützen. Hilfe gab es von den Kameraden aus Wald."

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