Do, 24. Mai 2018

Grafenstein

05.08.2017 15:56

Zebrastreifen birgt Gefahr für Schulkinder

Keinen wirklichen Schutz bietet ein Zebrastreifen im Ortskern von Grafenstein. Denn der Schutzweg ist unmittelbar nach einer schwer einsehbaren Kurve angelegt - sowohl Kinder als auch Fahrzeug-Lenker haben dort kaum Sicht. Eltern fordern daher die Verlegung beziehungsweise Abschaffung des Zebrastreifens, der dazu verleitet, die Straße an einer gefährlichen Stelle zu überqueren.

"Während der Schulzeit müssen insgesamt 23 Kinder täglich unter der Woche diesen Zebrastreifen überqueren, um zur Schule zu gelangen", schildert Mutter Tamara Fuchs: "Da er unmittelbar nach einer Kurve an der Hauptstraße liegt, birgt er ein enormes Risiko für unsere Kleinen, die ja gelernt haben, stets Schutzwege für das Überqueren einer Straße zu verwenden. Vor allem viele Lkw-Fahrer sehen den Zebrastreifen, der auch noch zwischen Bäumen und Hauskanten liegt, jedoch erst kurz vor dem Passieren."

Obwohl sich die Eltern bereits für eine Entschärfung dieser Gefahrenstelle stark gemacht haben, hat sich bis dato nichts geändert. Daher wendeten sie sich nun an die "Krone"-Aktion "Sicherer Schulweg". Fuchs: "Wenn dieser Zebrastreifen schon nicht verlegt werden kann, soll er abgeschafft werden."

Die Problematik wurde bereits im Gemeinderat besprochen - die zuständige Behörde sei jedoch die BH Klagenfurt-Land. Grafensteins Bürgermeister Stefan Deutschmann: "Wegen zu geringer Fußgänger-Frequenz kommt für die BH leider nur eine Abschaffung in Frage."

Alexander Schwab, Kärntner Krone

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