Do, 23. November 2017

Steuerbetrug?

05.08.2017 13:33

Ronaldo vor Gericht: „Will zurück nach England!“

Am Montag musste sich Real-Star Cristiano Ronaldo bei einer Anhörung in der Nähe von Madrid bezüglich des Vorwurfs der Steuerhinterziehung rechtfertigen. Wie nun bekannt wurde, sagte der 32-jährige Portugiese aus, dass er Spanien verlassen und nach England zurückkehren möchte.

Ronaldo soll fast 15 Millionen Euro Steuern hinterzogen haben, ihm droht eine mehrjährige Haftstrafe. Laut Staatsanwaltschaft soll der Starkicker zwischen 2011 und 2014 Millioneneinnahmen aus Bildrechten am Finanzamt vorbeigeschleust haben. Für den Steuerbetrug habe der Portugiese im Jahr 2010 auf den Britischen Jungferninseln und in Irland ein Unternehmensgeflecht geschaffen.

Vor der Richterin soll Ronaldo am Montag gesagt haben: "In England hatte ich nie diese Probleme. Das ist der Grund, warum ich dorthin zurück möchte." Von 2003 bis 2009 spielte der Portugiese bei Manchester United, dann wechselte er für die damalige Rekordsumme von 94 Millionen Euro zu Real Madrid.

Der Vorwurf der Steuerhinterziehung ist für Ronaldo "lächerlich. Ich habe immer meine Steuern gezahlt, immer. In England und in Spanien. Wie Sie wissen, kann ich nichts verbergen. Es wäre lächerlich von mir, so etwas zu versuchen".

krone Sport
Redaktion
krone Sport
Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden