Di, 22. Mai 2018

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03.08.2017 05:51

Unterschriftenaktion gegen Weyregger Wasserrettung

356 Unterschriften sammelte die Bürgerinitiative Weyregg und übergab diese Landeshauptmann Thomas Stelzer (VP). Vom obersten Landespolitiker erwartet sich die Plattform ein Machtwort beim Standort-Streit für die örtliche Wasserrettung. Drei Optionen stehen zur Debatte. Den Anrainern wäre am liebsten, wenn alles beim Alten bliebe. Allerdings soll dabei die Feuerwehr nicht mitspielen.

"Leider spielen sehr viele private Interessen der Feuerwehrleute mit", ist Christoph Kapeller von der Bürgerinitiative Weyregg auf die Feuerwehr nicht gut zu sprechen. Er wünscht sich, dass die  Wasserrettung am derzeitigen Standort "Huthausaufsatz" bleibt und sich diesen weiter mit der Feuerwehr teilt. Beide sollen aber nicht gut miteinander können. Die überfällige Sanierung des Bootshauses heizt die Standortdebatte zusätzlich an. "Der Verbleib der Wasserrettung scheitert am Widerstand des Landesfeuerwehrkommandos", so Kapeller. Dabei fänden auf dem Gelände höchstens zwei bis dreimal jährlich Feuerwehrschulungen statt. Die restliche Zeit wird das Areal oft privat für "Urlaub am See" genutzt, sagt er.
Die Weyregger Bürgerinitiative wandte sich nun an LH Thomas Stelzer. Von ihm wird ein Machtwort erwartet. Wie berichtet, stehen als Standorte auch der öffentliche Badeplatz und der ehemalige Gendarmarieposten zur Debatte.

Öffentliche Badeplatz oder Polizeigelände als Alternative

"Beim Polizeigelände wäre die Infrastruktur vorhanden. Das Bootshaus müsste renoviert werden", sagt Kapeller. Erste Gespräche mit der Polizei verliefen positiv. Das letzte Wort hat als Eigentümer die Bundesimmobiliengesellschaft.

Mario Zeko, Kronen Zeitung

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