Mi, 23. Mai 2018

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02.08.2017 16:25

Neuer Anlauf für Sprungturm-Sanierung

Der Zugang ist gesperrt, die Architektur umstritten: Nach einem Unfalldrama im Jahr 2009 soll der Sprungturm am Millstätter See jetzt saniert und wieder für Badegäste geöffnet werden. Ein Finanzierungskonzept liegt vor, die Kosten belaufen sich auf 540.000 Euro.

Weil für den Turm eine Genehmigung fehlt und er andererseits unter Denkmalschutz steht, dürfen weder Kinder herunterhüpfen, noch darf das 13-Meter-Bauwerk abgerissen werden. Mehrere Anläufe, den "Betonklotz" aus den 30ern zu revitalisieren, sind gescheitert - jetzt wird ein neuer Anlauf unternommen.

"Wir werden noch diesen Monat die gewerberechtliche Genehmigung beantragen", kündigt Bäderchef Alexander Thoma an. Denn nach langem Hin und Her gibt es jetzt ein Finanzierungskonzept, der Gemeinderat hat den Eigenmittelanteil beschlossen.

Insgesamt belaufen sich die Kosten auf 540.000 Euro - 70 Prozent davon sollen über Förderungen lukriert werden, bei denen auch der Bund mitzahlt.

Unter anderen müssen Geländer, Rutsche und Betonbeschichtung erneuert werden. Im Oktober soll die Sanierung beginnen.

Thomas Leitner, Kärntner Krone

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