Do, 23. November 2017

„Reicher Lackaffe“

02.08.2017 12:03

Deutscher Milliardär blockiert die Freiheitsstatue

Die Touristen in New York hätten am liebsten Schiffe versenken gespielt mit der 85 Meter langen Jacht von Baden-Württembergs Schraubenkönig. Kein Wunder. Denn Reinhold Würth hatte seine 150 Millionen Dollar teure "Vibrant Curiosity" direkt vor der Freiheitsstatue geankert.

Die Zeitung "New York Post" beschrieb die Aktion des 82-Jährigen unfein so mit einer großen Überschrift: "Wieder blockiert ein Milliardärs-Blödmann Lady Liberty mit seiner Megajacht."


"Reicher Lackaffe"
Das Blatt zitierte auch eine deutsche Touristin namens Cora P., die von der Fähre nach Staten Island aus einen Schnappschuss machen wollte - und dieser durch ihren Landsmann verdorben wurde. Die 25-Jährige: "Ich bin total wütend, dass der mein Foto ruiniert hat. Das ist so ein typischer reicher Lackaffe, dem andere egal sind."

"Arschloch-Aktion"
Laut der Küstenwache ist der Ankerplatz direkt vor der Freiheitsstatue legal, doch es wird von Einheimischen als "Arschloch-Aktion" bezeichnet, weil Tausenden die freie Sicht auf das Wahrzeichen vor dem Big Apple geraubt wird.

Würth hat laut "Bloomberg" ein Vermögen von 9,5 Milliarden Dollar. Sein Schrauben-Handelsunternehmen Würth hat rund 70.000 Mitarbeiter.

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Redaktion
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