So, 19. November 2017

Black Wings Linz

01.08.2017 12:49

„Psycho-Tests“ nach dem Vorbild der NHL

Einige Black-Wings-Cracks trainierten am Eis, andere in der Kraftkammer - und einige absolvierten beim noch freiwilligen Trainingsstart am Montag nach der Pause jenen "Psycho-Test", der in der NHL längst gang und gäbe und nun auch bei Eishockey-Linz Pflicht ist.

"Wie heißt du?" oder "Welcher Tag ist heute?" Mit solch vermeintlich einfachen Fragen beginnt der so genannte "Sport Concussion Assessement Test" (SCAT 3). Der in der NHL längst üblich und nun auch bei den Black Wings Pflicht ist! Und bei dem Physio Nina Hocheneder die Cracks später Zahlenreihen nach Zeit in verkehrter Reihenfolge wiedergeben lässt, so ihr Erinnerungsvermögen testet.

"Eine wichtige Sache"
"Der Test dient dazu, Gehirnerschütterungen und andere Kopfverletzungen zu evaluieren", erklärt Hocheneder, dass die Cracks im Fall von Kopfverletzungen erneut getestet werden und daraus Schlüsse auf die Schwere der Verletzung gezogen werden können. "Eine wichtige Sache", nickte Back-Up-Goalie Flo Janny, der wie alle auch koordinativ geprüft wurde und etwa eine Linie entlanglaufen oder auf Zeit mit geschlossenen Augen im Einbeinstand verweilen musste.
Gut schnitt bei den Tests etwa Verteidiger Bobby Lukas ab, der nach seiner bereits fünften (!) Gehirnerschütterung gerade auf dem Weg zurück ist. Der Routinier sagt: "Eine gute Sache! Schade nur, dass wir das nicht schon seit zehn Jahren machen."

Oliver Gaisbauer, Kronen Zeitung

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