Mi, 13. Dezember 2017

370.386 ohne Job

01.08.2017 09:51

Arbeitslosigkeit im Juli um 2,4 Prozent gesunken

Der Wirtschaftsaufschwung lässt weiterhin die Arbeitslosenzahlen sinken. Ende Juli waren im Vergleich zum Vorjahr um 2,4 Prozent weniger Personen ohne Job, Arbeitslose und Schulungsteilnehmer zusammengerechnet 370.386 Personen (-9.293). Die Arbeitslosenquote nach nationaler Definition sank um 0,5 Prozentpunkte auf 7,6 Prozent. In Wien jedoch erhöhte sich die Anzahl der arbeitslosen Menschen leicht, auch 28.200 Flüchtlinge waren in der Bundeshauptstadt ohne Job.

Ende Juli gab es 307.191 vorgemerkte Arbeitslose, das sind um 4,4 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Die Zahl der Schulungsteilnehmer beim Arbeitsmarktservice stieg um 8,2 Prozent auf 63.195 Personen, wie das Sozialministerium am Dienstag in einer Aussendung mitteilte. Seit Herbst 2016 sinken die Arbeitslosenzahlen, die damals ein historisches Rekordhoch erreicht hatten.

Die Anzahl der gemeldeten offenen Stellen schnellte um 48,5 Prozent auf 65.038 nach oben. Die Zahl der unselbstständig Beschäftigten stieg per Ende Juli laut einer vorläufigen Prognose um 68.000 Personen (+1,8 Prozent) auf 3,728 Millionen.

Trotz guter Wirtschaftskonjunktur verfestigten sich jedoch die Langzeitarbeitslosigkeit und die Arbeitslosigkeit bei Personen über 50 Jahren, während Junge deutlich leichter eine Stelle finden.

Wien verzeichnete leichten Anstieg
In Wien stieg - im Gegensatz zum bundesweiten Trend - die Anzahl der Menschen auf Jobsuche leicht an. 117.844 Menschen waren im Juli beim AMS als arbeitslos vorgemerkt. Das ist zwar ein Rückgang um 2,4 Prozent, doch zusammen mit dem starken Anstieg der Schulungsteilnehmer auf 28.019 Personen (+12,8 Prozent) ergibt das in Summe ein Plus von 0,2 Prozent der Arbeitssuchenden.

Auch 28.200 Flüchtlinge ohne Job
In der Bundeshauptstadt waren im Juli 23.352 anerkannte Flüchtlinge und 4.851 subsidiär Schutzberechtigte, insgesamt also 28.203 Personen, beim AMS als arbeitslos gemeldet. Gegenüber Juli 2016 ist dies ein Anstieg von rund zwölf Prozent. Viele von ihnen besuchen derzeit Deutschkurse und andere Schulungen.

 krone.at
Redaktion
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