Do, 23. November 2017

Bestand gefährdet

31.07.2017 09:17

EU forderte Ende japanischer Walfanggenehmigungen

Die EU hat bei der Internationalen Walfangkommission (IWC) gegen neue japanische Fanggenehmigungen im Nordpazifik protestiert und die Rücknahme gefordert. In einem von der Kommission veröffentlichten Schreiben zeigt sich die EU enttäuscht, dass die Regierung in Tokio Genehmigungen erteilt habe, bevor das wissenschaftliche Komitee der IWC seine Untersuchungen über das Walprogramm abgeschlossen hat.

Konkret geht es um den Fang von Sei- und Zwergwalen. Die EU verweist darauf, dass nach dem japanischen Walfangprogramm der sogenannte J-Bestand des Zwergwals, ein besonders gefährdeter Bestand, bis 2030 nach Experteneinschätzung um 20 Prozent reduziert würde. Der Sei-Wal wiederum sei nach dem Washingtoner Artenschutzabkommen CITES streng geschützt, und Japan habe keinen formalen Einspruch gegen das Handelsverbot eingelegt.

Japan wird getarnter kommerzieller Fang unterstellt
Japan wird seit langem vorgeworfen, unter dem Vorwand der Forschung kommerziellen Walfang zu betreiben, der seit 1986 verboten ist. Die Umweltorganisation Pro Wildlife begrüßte am Freitag die klare Stellungnahme der EU.

 krone.at
Redaktion
krone.at
Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).