Di, 21. November 2017

„Isegrim“ wieder da:

30.07.2017 21:16

Wolf riss im Mühlviertel drei Schafe

Alarm um einen hungrigen Wolf im Mühlviertel. In Kaltenberg bei Freistadt riss das Raubtier drei Schafe. Der geschädigte Bauer verständigte mit Jägern den Beauftragten für Wölfe, der einen Kadaver zur Abklärung von Gen-Spuren in ein Wiener Labor schickte. Im Winter war in Weitersfelden ein "Isegrim" fotografiert worden.

"Es ist zu 99 Prozent ein Wolf gewesen. Der Wolfsbeauftragte war schon da und sagte, dass es nur ein Wolf oder Bär gewesen sein kann. Und ein Bär wäre nicht übers Gatter gesprungen", sagt Jagdpächter Martin Aistleitner aus Kaltenberg.

Beim Füttern Angriff entdeckt
Ein Bauer hatte am Morgen beim Füttern entdeckt, dass drei seiner 30 Schafe am Boden liegen - eines war beinahe aufgefressen, die beiden anderen waren angefallen und zerbissen worden. Eines lebte zwar noch, musste aber getötet werden.

Rudel lebt in der "Nachbarschaft"
Um zu identifizieren, ob "Isegrim" zum Rudel, das im 70 Kilometer entfernten Allentsteig (NÖ) lebt, gehört, oder vom Böhmerwald eingewandert ist, werden DNA-Proben untersucht.

Humpelnder Wolf kam im Winter durch OÖ
Erst im vergangenen Winter machte ein humpelnder Wolf, der in Feldkirchen/D. und St. Martin/M. gesehen worden war, Schlagzeilen. Wenig später lief ein "Isegrim" in Weitersfelden in eine Fotofalle.

Markus Schütz, Kronen Zeitung

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