Sa, 18. November 2017

Es rechnet sich

28.07.2017 16:03

Jetzt 1250 Parkplätze im autofreien Spital!

Was die Stadt nicht zusammen bringt (weil die Politiker immer nur streiten) schafften die Salzburger Landeskliniken: Ab dem 8. August (Dienstag in der übernächsten Woche) sind drei zusätzliche Geschoße im Parkhaus benützbar. Es gibt (ausgenommen Notfälle) nur noch die Ampel-Einfahrt in der Rudolf Biebl Straße.

Das sind die drei richtigen Rezepturen für das wirksame Rezept gegen Stau, Verparkung, Lärm und Abgase:

  • Die Errichtung einer großen Parkgarage.
  • Funktionierende Öffis.
  • Strenge Einfahrtsverbote und überwachte Kurzparkzonen.

950 Abstellflächen in den sanft nach oben steigenden Stockwerken (eine Konstruktion, welche die Höhe nicht bemerkbar macht) standen bisher im Spital zur Verfügung. Nun kommen die untersten drei Geschoße dazu, diese waren durch die Errichtung des Labor-Turms bisher blockiert.

Damit existieren 1250 Parkplätze, von Sonne, Regen und Schnee geschützt.

Eine Zufahrt vom Klinikgelände zum Parkhaus ist nicht mehr möglich. Natürlich werden für Notfälle sowie für Patienten für Dialyse und Onkologie, beeinträchtige Personen und auch für werdende Väter Kurzpark-Flächen geschaffen.

Am Tag der Geburt ist das Parken übrigens kostenlos.

Der Tarif für die Kurzparkzonen am Gelände ist teurer als in der Garage, Parkscheine kann nur der Portier ausgeben.

Die relativ hohen Gebühren im Parkhaus (4,90 Euro für eineinhalb Stunden) werden so begründet: Die Landeskliniken wollen keine Pendler als Dauerparker anlocken, sondern die Flächen den Patienten sowie den Ärzten und dem Personal vorbehalten.

Rund um das gesamte Gelände gibt es zahlreiche Öffi-Haltestellen:

  • S-Bahn Mülln-Altstadt
  • S-Bahn Aiglhof
  • O-Buslinien 7,8,9.
  • Albus 21, 24, 27, 28

Diese Lösung entspricht den Vorschlägen der "Krone" für die Stadt Salzburg:

Drei große Parkhäuser im Norden, Westen und Süden mit Öffi-Anbindungen ins Zentrum. Kosten für die Spitalgarage: 18 Millionen.

Hans Peter Hasenöhrl, Kronen Zeitung

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