Fr, 20. Oktober 2017

Mehrjähriger Vertrag

28.07.2017 10:47

F1: Sauber setzt weiter auf Ferrari-Motoren

Der Formel-1-Rennstall Sauber fährt auch künftig mit Ferrari-Motoren. Das Schweizer Team gab am Freitag vor dem ersten Training für den Formel-1-Grand-Prix von Ungarn bekannt, "dass ein mehrjähriger Vertrag mit der Scuderia Ferrari als Motorenlieferant unterschrieben werden konnte". Ferrari werde Sauber ab 2018 "mit der aktuellsten Motoren-Spezifikation ausstatten". Im Video oben sehen Sie die Highlights vom Grand Prix in Silverstone!

Die Zusammenarbeit des Teams aus Hinwil mit der Scuderia aus Maranello startete bereits im Jahr 1997 und erstreckt sich mittlerweile bereits über insgesamt 17 Jahre. "Ich freue mich sehr, dass wir in den nächsten Jahren weiterhin mit der Scuderia Ferrari als Motorenlieferant zusammenarbeiten werden", betonte der neue Sauber-Teamchef Frederic Vasseur.

Der Nachfolger der Österreicherin Monisha Kaltenborn hatte erst am Vortag verkündet, dass die ab 2018 geplante technologische Partnerschaft mit Honda aufgekündigt worden war. Derzeit fährt Sauber mit Ferrari-Motoren des Vorjahres und deshalb hinterher. Nur McLaren, das als einziges Formel-1-Team von Honda mit Motoren beliefert wird, hat bisher noch weniger Punkte gesammelt als der Schweizer Rennstall.

Ab dem kommenden Jahr will sich Sauber dann aber mit den neuen Ferrari-Triebwerken wieder im Mittelfeld etablieren. "Ich bin davon überzeugt, dass wir in der Zukunft gemeinsam die Ergebnisse erzielen werden, welche die Leidenschaft und Zielstrebigkeit des Sauber F1 Teams widerspiegeln", kündigte Vasseur an.

Wehrlein muss nun um Cockpit zittern
Für den aktuellen deutschen Sauber-Stammfahrer Pascal Wehrlein wird die jüngste Entwicklung wohl den Verlust seines Cockpits für 2018 bedeuten.

Ferrari dürfte daran interessiert sein, zumindest eines der beiden Talente Charles Leclerc und Antonio Giovinazzi bei Sauber unterzubringen. Wehrleins aktueller Teamgefährte Marcus Ericsson gilt als gesetzt, da er den Rückhalt der schwedischen Sauber-Geldgeber genießt.

krone Sport
Redaktion
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