Mo, 28. Mai 2018

Für (Ver-)Mieter

01.08.2017 11:07

Mietzins kostenlos überprüfen lassen

Es klingt auf den ersten Blick seltsam: Sowohl Mieter als auch Vermieter können von der Schlichtungsstelle gratis prüfen lassen, ob der vereinbarte Hauptmietzins angemessen ist.

Grundsätzlich gilt: Ein Vermieter darf einen höheren Mietzins nur dann beantragen, wenn er ein sogenanntes Feststellungsinteresse nachweisen kann. Dazu gehören etwa Unternehmensveräußerungen, ein Wohnungstausch oder ein Mietzinserhöhungsverfahren wegen dringend erforderlicher Erhaltungsarbeiten.

Nach § 16 Mietrechtsgesetz (MRG) unterliegt der Hauptmietzins einer Höchstgrenze, die bei der Schlichtungsstelle auch eingeklagt werden kann. Ist ein Mieter also der Ansicht, er bezahlt mehr als das Gesetz festlegt, kann er eine kostenlose Überprüfung ohne weitere Begründung beantragen. Das muss allerdings innerhalb der vorgeschriebenen Frist passieren - sprich drei Jahre ab Beginn bei unbefristeten und bis zu sechs Monate nach Beendigung des Vertrages bei befristeten Mietverhältnissen.

Kronen Zeitung

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen
Mindestsicherungspläne
Für mangelnde Deutschkenntnisse 300 Euro weniger
Österreich
Spätes Babyglück
Brigitte Nielsen: Schwanger mit 54!
Video Stars & Society
Abbruch & 45 Verletzte
Skandal in der Relegation erschüttert Deutschland
Fußball International
„The Golden State“
Kalifornien - Nationalparks und spannende Städte
Reisen & Urlaub

Für den Newsletter anmelden