Do, 19. April 2018

Dürre, Hagel & Co.

27.07.2017 10:00

Weltweite Wetterkapriolen durch Klimawandel

Anhaltende Regenfälle in Deutschland weichen den Boden auf und lassen Bäume umstürzen. Italien geht durch die Dürre das Wasser aus und in zahlreichen Urlaubsregionen brennen die Wälder, während Hagel Teile der Adria-Strände bedeckt. Für Experten ist das alles auf den Klimawandel zurückzuführen.

Die wochenlange Dürre in Italien, Portugal, Frankreich und Kroatien macht es den Einsatzkräften nach wie vor sehr schwer, die Waldbrände zu löschen. Nicht nur Europa ist von den Wetterextremen betroffen: So ist derzeit etwa Santiago de Chile schneebedeckt. Die Kältewelle in Südamerika forderte schon Todesopfer.

Überschwemmungen in Deutschland
In Teilen Deutschlands sorgt anhaltender Regen für Probleme. Im Raum Goslar in Niedersachsen musste wegen des Hochwassers Katastrophenalarm ausgelöst werden, während in Kassel der Boden so aufgeweicht ist, dass Bäume umfallen. In Berlin-Tegel kam es zu Überschwemmungen, weil das Kanalsystem die Wassermassen nicht mehr aufnehmen kann.

Auch Italien ist von den Wetterextremen betroffen. Aufgrund der anhaltenden Dürre wird ab Freitag das Wasser rationiert und ab Montag die Wasserentnahme aus dem Po beschränkt. Der Fluss soll nämlich noch die Provinzen Ferrara und Ravenna mit Wasser versorgen können. Einige Gemeinden in Berggebieten mussten bereits von Tanklastern mit Wasser versorgt werden.

"In Zukunft mehr Extremwetter-Ereignisse"
Die Ursache für die Zunahme extremer Wetterverhältnisse ist im Klimawandel zu finden: Dürre und Niederschlag können unter anderem schwere Waldbrände, Hagelstürme und Überflutungen begünstigen, warnte Michael Staudinger, Direktor der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik. Der Klimaforscher Andreas Fischlin von der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich stellte klar: "Insgesamt werden wir in Zukunft mehr Extremwetter-Ereignisse erleben."

 krone.at
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