Do, 14. Dezember 2017

Gesetzesänderung

26.07.2017 15:15

So will die Stadt Wien die Rettung retten

Sie mussten Mittwoch, am Tag nach den Protesten von 450 Sanitätern gegen die Sparmaßnahmen bei Krankentransporten, für die zuständige Stadträtin Sandra Frauenberger (SPÖ) die Kohlen aus dem Feuer holen: Fonds-Soziales-Wien-Chef Peter Hacker und Rainer Gottwald von der Wiener Berufsrettung. Gemeinsam stellten sie neue Pläne zur Rettung der Retter vor. Dazu gehören ein Runder Tisch, Arbeitsgruppen und eine Gesetzesänderung.

Frauenberger konnte es nicht einrichten, sich - zwischen dem Besuch des Pflegewohnhauses Baumgarten am Mittwoch und der "Refugee Bike Kitchen" für Asylwerber am Donnerstag - gemeinsam mit Hacker und Gottwald den Fragen der Medien zu stellen. Die Stadträtin habe Hacker "einen klaren Auftrag erteilt", und so liegt es jetzt an ihm, die Stadtratspflichten zu übernehmen.

Die Pläne der Stadt für die Rettungsorganisationen:

  • Schon in den nächsten zwei/drei Tagen soll es einen Runden Tisch mit jenen Diensten geben, die unter den billigen Transportfirmen leiden. Und der Gewerkschaft. Sofortmaßnahmen werden beschlossen.
  • Mehrere Arbeitsgruppen wurden eingerichtet. Eine etwa, die sich - mit hochkarätigen Chefärzten an Bord - mit der Frage beschäftigt, welche Firma oder welcher Dienst in Zukunft welche Patienten fährt. Eine weitere plant die Zusammenlegung der vielen einzelnen Leitstellen zu einer Superzentrale mit mehreren Standorten. Eine Änderung der aktuellen Gesetzeslage wird unumgänglich sein.
  • Obwohl Hacker kein Fan von Arbeitsgruppen ist, wird es wohl noch weitere Arbeitsgruppen geben. Hacker: Die Planbarkeit für die Organisationen wie Samariter-Bund & Co. müsse wiederhergestellt werden. Zitat: "Spontane Kündigungen wie jetzt beim Roten Kreuz sind mehr als unsympathisch."

Michael Pommer, Kronen Zeitung

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden