Di, 23. Jänner 2018

So geht Nordschleife

26.07.2017 12:01

Mazda MX-5 schneller als Lamborghini Murcielago

Der Mazda MX-5 war schon immer ein Roadster, der Sportfahrer begeisterte - doch diese Nordschleifenfahrt ist wahrlich beeindruckend: Koenigsegg-Testfahrer Robert Serwanski brannte mit dem kleinen Japaner eine Rundenzeit von 7:49,74 in die Nordschleife. Natürlich war der Wagen dabei nicht serienmäßig, aber die Motorleistung mit knapp 200 PS noch immer moderat.

Viel beachtlicher war die Leistung des Fahrers, der mit seinem Video der Fahrt ein wahres Lehrvideo für das Bezwingen der Grünen Hölle in einem relativ schwach motorisierten Auto veröffentlicht hat. Dabei ist er eigentlich deutlich stärkere Boliden gewohnt.

Zunächst einmal: Es handelt sich nicht um das aktuelle Modell des Mazda MX-5, sondern um den Vorgänger, intern als NC bezeichnet, der in seiner Serienversion mit 1165 kg noch rund 150 kg mehr auf die Waage brache als der 2015 eingeführte ND. Serwanskis Mazda wog 1100 kg - mit halbvollem Tank und dem 83 kg schweren Fahrer (hier gibt es Raum für Verbesserungen, merkte er auf YouTube an).

Unter dem festen Hardtop verbirgt sich ein Überollbügel, das Gewindefahrwerk führt straßenzugelassene Rennreifen im Format 225/45 16, die von zweiteiligen Bremsscheiben im Originalformat und Spezialbelägen gebremst werden. Die Karosserie wurde verstärkt.

Das manuelle Fünfganggetriebe ist nicht im Idealzustand, beklagt Serwanski. Weil die Synchronisation des zweiten Ganges nicht gut funktioniert, hat er ihn nur zweimal verwendet, obwohl er ihn öfter gebraucht hätte.

Trotz aller Modifikationen: Hut ab! in einem Mazda MX-5 schneller um die Nordschleife als Lamborghini Murciélago oder BMW M4 ist aller Ehren wert!

Stephan Schätzl
Redakteur
Stephan Schätzl
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