Fr, 24. November 2017

Stau

24.07.2017 17:40

Altstadt frei, rundherum Kolonnen

Pünktlich zum Festspielstart setzte am Montag auch der klassische Sommerregen ein und trieb die Touristen in die Stadt. Nach 13.30 Uhr schalteten die Ampeln vor der Mönchsberggarage auf Rot, in der Riedenburg, Lehen, Maxglan und auch in Schallmoos begann das jährliche Stoßstange an Stoßstange-Schauspiel.

Um halb zehn Uhr löste die Stadt die "Vorwarnstufe" ihres neuen Verkehrsmanagements aus: Elektronische Hinweise an den Zufahrtsrouten und Überkopf-Anzeigen auf der Autobahn zeigten an, dass Stau droht. Die Tafeln empfahlen auf den Park & Ride-Platz Messe auszuweichen, wo kostenlos geparkt werden kann und es heuer erstmals ein Drei-Euro-Ticket für die Fahrt ins Zentrum und retour gibt. Der Andrang dort war aber noch bescheiden. Um kurz nach elf Uhr löste die "Warnstufe" aus: In der Mönchsberggarage standen nur noch knapp über 100 Parkplätze frei. Staus bildeten sich vor dem Neutor, Salzburger die zur Arbeit mussten, kamen nicht mehr voran. Das musste selbst Garagenchef Alfred Denk am eigenen Leibe spüren (siehe Bild rechts).

Staumanagement aktiviert
Martin Hauschild von der Stadtplanung, der das System ausgeklügelt hat, setzte acht von 13 möglichen Dosierampeln an den Einfahrtsrouten in die Stadt ein, um den Verkehr im Zentrum flüssig zu halten. Das gelang auch, dafür bildeten sich lange Kolonnen in der Innsbrucker Bundesstraße, der Münchner Bundestraße sowie in der Vogelweiderstraße. In Maxglan wurden die Wohnviertel zugeparkt, die Kenntaferln reichten von deutschen Städten bis hin zu Klagenfurt, Urfahr-Umgebung und Wien.

Um 13.30 Uhr ging dann in der Mönchsberggarage gar nichts mehr, die Ampeln schalteten auf Rot. Spätestens zu diesem Zeitpunkt verfluchten die Staugeplagten wohl die Verzögerer des Garagenausbaus im Berg. Heute ist mit einem ähnlichen Szenario zu rechnen, besser wird es meistens, wenn sich auch das Wetter wieder freundlicher zeigt.

Kronen Zeitung

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