Sa, 25. November 2017

Seit März in Kraft

24.07.2017 07:09

„Papa-Monat“: Bisher knapp über 1000 Anträge

Seit 1. März können Väter nach der Geburt ihres Kindes bis zu 31 Tage zu Hause bleiben. Dafür gibt es 700 Euro. Bisher haben knapp über 1000 Väter einen derartigen Antrag gestellt. Das geht aus den aktuellen Zahlen des Familienministeriums hervor.

Die Väterbeteiligung beim Kindergeldbezug liegt nach den zuletzt verfügbaren Daten bei 19,4 Prozent. "Unser Ziel ist es, die Beteiligung der Väter auf 25 Prozent anzuheben", bekräftigte Familienministerin Sophie Karmasin (ÖVP). Deshalb freue sie sich besonders darüber, dass "das neue Modell des Familienzeitbonus so gut angenommen wird".

Der "Papa-Monat" ist Teil des neuen Kindergeldkontos, das im März in Kraft getreten ist. Das einkommensabhängige Kindergeld gibt es weiterhin, statt den bisherigen Pauschalvarianten gibt es aber seither vereinfacht gesagt die Summe von bis zu 15.449 Euro für eine relativ flexible Bezugsdauer (zwischen rund zwölf und 28 Monaten für einen Elternteil bzw. zwischen rund 15,5 und 35 Monaten für beide Elternteile).

Eine gesamtheitliche Entwicklung rund um das neue Kindergeldkonto liegt noch nicht vor. Nimmt man den Juni quasi als Momentaufnahme her, bezogen knapp 8400 Personen Kindergeld, davon 5800 im Rahmen des Kindergeldkontos und 2600 das einkommensabhängige Kindergeld.

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