So, 22. Oktober 2017

Nahversorger

20.07.2017 20:21

Moderne „Greißlerin“ erntet viel lob

"Hut ab und großen Respekt für Maria Moser!", gratuliert Landesvize Astrid Rössler der engagierten Nahversorgerin von Nußdorf. Maria Moser führt den Sparmarkt und sie geht beim Angebot auch innovative Wege. Erfolgsbotschaft am Donnerstag: Lehrling Marcus Schneitl hat die Prüfung mit Auszeichnung bestanden!

"Ich habe es gerade erfahren", ist Maria Moser glücklich über ihr tolles Team mit insgesamt elf Mitarbeitern. Vorzeige-Lehrling Marcus Schneitl hat auch seiner Chefin mit seinem Lehrabschluss eine große Freude gemacht.

"Man darf die Arbeitsstunden nicht rechnen. Die Liebe zum Beruf ist das wichtigste", betont die Chefin, die mit ihrem Geschäft die Nußdorfer und den Durchzugsverkehr versorgt. Auch Bewohner aus der Nachbargemeinde Michaelbeuern - dort gibt es immer noch kein eigenes Lebensmittelgeschäft - kaufen gerne in Nußdorf ein. 2009 übernahm sie die Räumlichkeiten - mitten im Ort in Kirchen-Nähe - vom damaligen ADEG-Händler.

Greißlerin bietet vollwertiges Sortiment
Bei der Greißlerin kaufen die Nußdorfer weit mehr ein, als nur die vergessene Milch. Moser bietet in ihrem Geschäft auf 360 Quadratmetern ein vollwertiges Sortiment an. "Vom Kühlregal über Wurst, Fleisch und Käse bis zu Biowaren und Getreide gibt es richtig gute Ware", war Landesvize Astrid Rössler bei ihrem Besuch in Begleitung von Bürgermeister Johann Ganisl beeindruckt. Auch lobenswert zu erwähnen: "An der Kassa gibt es keine Plastiksäcke." Rössler, überzeugt vom Vorbildcharakter für kleine Gemeinden: "Vizebürgermeisterin Waltraud Brandstetter ist Teil des engagierten Teams. Sie weiß, wie wichtig Nahversorgung am Land ist."

Welche Ware im Nußdorfer Sparmarkt am besten geht? "Das ist bunt gemischt - von Frischem über Waschpulver bis zu Alkohol." Und Maria Moser achtet auch darauf, dass noch genießbares Obst oder Gemüse nicht im Müll landet. Angeboten wird Selbstgemachtes wie Marmeladen - natürlich korrekt gekennzeichnet. "Die Bürokratie wird leider immer mehr", ärgert sich die Chefin, dass sie aufgrund ihres innovativen und frischen Angebotes auch viel Zeit im Büro verbringen muss.

"Hut ab", lobt Rössler und freut sich, dass der Ortskern damit lebendig gehalten wird.

Sabine Salzmann, Kronen Zeitung

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