Mi, 13. Dezember 2017

Freiwilliges Jahr

20.07.2017 16:02

Jugendliche sind sehr sozial

Unsere Jugend ist sozialer engagiert, als viele glauben. Allein im Vorjahr meldeten sich bundesweit etwa 1000 Burschen und Mädchen für ein freiwilliges soziales Jahr, ein Viertel davon allein aus Oberösterreich. "Sie erfahren dabei eine unglaubliche Horizonterweiterung", freut sich Daniela Aigner, Mitarbeiterin des FSJ in der Zweigstelle Linz.

Krone: Warum melden sich so viele junge Menschen für ein freiwilliges soziales Jahr?
Daniela Aigner: Zur Berufsorientierung, zur Persönlichkeitsentwicklung, aber auch, um die Zeit zwischen Matura und Studienbeginn zu überbrücken, andere wiederum als Ersatz für den Zivildienst.

Krone: Wo engagieren sich die jungen Bewerber dann?
Aigner: In Einrichtungen, in denen sie mit Menschen mit physischen oder psychischen Beeinträchtigungen, mit alten Menschen oder mit Kindern und Jugendlichen zu tun haben.

Krone: Es wird aber nicht einfach nur "Dienst geschoben".
Aigner: Keineswegs. Wesentlich ist die pädagogische und fachliche Begleitung der Freiwilligen im Alter von 18 bis 21 Jahren durch Referenten der FSJ und Fachkräften. In Seminaren und Exkursionen setzen sich die Jugendlichen mit ihren Erfahrungen auseinander, lernen auch sehr viel Neues dazu. Dafür stehen während der zehn- oder elfmonatigen Einsatzdauer 18 Seminartage zur Verfügung.

Krone: Wer profitiert von diesem Engagament der Jungen?
Aigner: Es ist eine Win-win-Situation: Die Menschen in den Einrichtungen schätzen die Begleitung durch junge, motivierte Menschen, und diese wiederum entdecken ihre Fähigkeiten, arbeiten später vielleicht in solchen Einrichtungen. Derzeit finden Aufnahmegespräche für den Einsatz ab Herbst statt.

Johann Haginger, Kronen-Zeitung

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