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19.07.2017 13:56

Street View in Wien: Google präsentiert Auto

Einen Tag vor dem Start der Street-View-Aufnahmen in Wien hat Google am Mittwoch auf dem Heldenplatz das mit einer speziellen 360-Grad-Kamera ausgestattete Auto präsentiert. Die Aufnahmen werden vorerst nur mit dem einen Pkw durchgeführt, nach Wien soll es bis November auch durch Graz und Linz fahren und Fotos für die Straßenansicht von Google machen.

Die rote Kugel, die auf einem Stativ am Dach des Opels befestigt ist, verfügt über 15 Kameralinsen. "Damit können 15 Fotos gleichzeitig gemacht werden, diese werden nachträglich zu einem 360-Grad-Panoramabild zusammengesetzt", erklärte Google-Sprecher Wolfgang Fasching-Kapfenberger. Wegen des enormen Medienandrangs bei der Präsentation und der Wartung wurde der Start des Autos um einen Tag verschoben.

Allein in Wien wird es 1000 Kilometer quer durch das Straßennetz zurücklegen und Fotos für Street View machen sowie Daten sammeln, die das Kartenmaterial von Google verbessern sollen. Darunter fallen etwa GPS-Daten sowie Restaurantstandorte und öffentliche Gebäude. Deshalb könne es künftig auch vorkommen, dass das Google-Auto ohne Kamera unterwegs ist. Die Konstruktion kann zusammengeklappt und auf dem Dach des Wagens verstaut werden. Das Google-Auto hat eine Wiener Nummerntafel, dadurch solle Lokalität vermittelt werden, so Fasching-Kapfenberger. Auch der Fahrer ist ein Österreicher.

Unter strahlend blauem Himmel drehte das Fahrzeug gegen Mittag eine Proberunde am Heldenplatz. Bleibt das Wetter schön, werden Aufnahmen bis November gemacht. "Bei Regen oder im Dunkeln können wir natürlich keine Bilder machen", so der Google-Sprecher. Vorerst werde nur ein Auto unterwegs sein, ob und wann noch mehr Fahrzeuge nach Österreich kommen werden, sei noch unklar. Google Zürich organisiere die Aufnahmen, im Moment seien viele Autos in Tschechien unterwegs, hieß es.

Erste Aufnahmen in einem halben Jahr verfügbar
In rund einem halben Jahr werden die Aufnahmen online gestellt. Vor der Veröffentlichung des Materials werden Gesichter und Nummerntafeln automatisch verpixelt. "Für den Fall, dass der Algorithmus nicht funktioniert, können Nutzer die Unkenntlichmachung nachträglich beantragen", erklärte Fasching-Kapfenberger. Das ist in der Street-View-Ansicht mit der Funktion "Ein Problem melden" möglich.

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Redaktion
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