Mo, 23. April 2018

Red-Bull-Chef

19.07.2017 11:06

Mateschitz: RB Leipzig war eine Schnapsidee

In einem Interview mit der "Sport Bild" hat Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz erklärt, wie es zu seinem Einstieg in den Fußball in Leipzig kam. "Ich hatte halt mal die Schnapsidee", spricht er über das Fußball-Projekt. Zudem nahm er auch Stellung zum Mega-Angebot vom FC Liverpool für Ex-Salzburg-Kicker Naby Keita.

"Mein Einstieg in die Formel 1 war im Prinzip auch eine Schnapsidee, sogar das Gründen von Red Bull", so Mateschitz, der das Unternehmen mit zwei thailändischen Partnern 1984 gründete.

Trotz vieler Zweifler zog er sein Fußball-Projekt in Sachsen durch: "Die Bürger von Leipzig hatten im Vorfeld der Wiedervereinigung extremen Mut und Freigeist bewiesen. Das passte zu meiner Philosophie und der von Red Bull. Also fuhr ich, es muss irgendwann 2008 gewesen sein, mit dem Motorrad nach Leipzig, um die Atmosphäre der Stadt einzuatmen, die Leute irgendwie kennenzulernen." Mit Erfolg! Nach dem Durchmarsch in die oberste Spielklasse holte RB Leipzig gleich in der ersten Saison den Vizemeistertitel hinter Bayern München.

Mateschitz gegen Keita-Verkauf
Dem Verkauf von Leistungsträgern wie Naby Keita erteilte Mateschitz eine klare Absage. Der Champions-League-Debütant werde keine Spieler abgeben, "nur um viel Geld zu verdienen", sagte der 73-Jährige der "Sport Bild".

Vor Kurzem habe es ein Angebot in Höhe von 75 Millionen Euro für Keita gegeben. "No way! Er hat noch einen Vertrag und den wird er auch erfüllen", betonte der Unternehmer, der den Klub mit zahlreichen Millionen unterstützt hat. Zuletzt hatte der FC Liverpool Interesse am 22-jährigen Mittelfeldspieler aus Guinea gezeigt.

In dieser ablehnenden Haltung sieht Mateschitz auch eine Signalwirkung für weitere RB-Profis. "Ihn zu verkaufen wäre nicht nur ein Misstrauensbeweis für unsere Fans, sondern auch ein falsches Zeichen für unsere anderen Spieler wie beispielsweise Timo Werner, der ebenfalls begehrt ist." Die Dreifachbelastung mit der erstmaligen Königsklassenteilnahme wertet Mateschitz als "schwierig, weil unser Kader nicht besonders üppig ist". Deshalb wolle Leipzig nun aber nicht "willenlos einkaufen", sagte Mateschitz. "Wir sind nicht Manchester City und werden es auch nie werden."

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