Di, 17. Oktober 2017

Erneuter Einspruch

18.07.2017 06:00

Linzer Westring hängt weiter in der Luft

Der Bau der Linzer A26 ist zwei Jahre nach der Spatenstichfeier durch zahlreiche Landespolitiker und den Linzer Bürgermeister Klaus Luger weiter ungewiss. Zwar hat das Bundesverwaltungsgericht vor genau einem Monat das Ermittlungsverfahren für beendet erklärt. Die Projektgegner haben aber mit Ablauf der Frist von der Möglichkeit eines allerletzten Einspruchs Gebrauch gemacht.

"Die Einsprüche fielen sehr umfangreich aus, viele neue Aspekte waren allerdings nicht dabei", hofft Martin Pöcheim von der Asfinag auf keine weiteren Verzögerungen beim Westring. Er schließt aber nicht aus, dass das Bundesverwaltungsgericht vom Autobahnbetreiber eine weitere Stellungnahme verlangt und sich dadurch der Baubeginn weiter nach hinten verschiebt.

Von den Projektgegnern wurde die Verkehrsuntersuchung kritisiert und Bedenken zu Naturschutz und Luftschadstoffen geäußert. "Möglich, dass die Richter aber auch nur noch mit Gutachtern entscheiden. Wir möchten jedenfalls im dritten Quartal des nächsten Jahres mit dem Bau beginnen",erklärt Pöcheim. Im Falle einer positiven Entscheidung würde die Asfinag deshalb noch heuer mit der Verlegung des Radweges nach Puchenau beginnen. "Wir müssten bis Juni fertig werden, um die Hauptarbeiten nicht zu stören", erklärt Pöcheim.

Deswegen laufen jetzt schon weitere Vorkehrungen. Auf der Rohrbacher Bundesstraße (B 127) werden die Leitungen für Gas, Wasser und Strom unter die Busspur verlegt. Die Fertigstellung ist bis zum Schulbeginn im September geplant.

Ausschreibung für Bau der Bypässe am Laufen
Erheblich weiter ist die Asfinag beim Ausbau der A 7. Vergangene Woche wurde das 100-Millionen-€-Projekt ausgeschrieben. Errichtet werden zwei Bypässe für die Vöestbrücke sowie die Auffahrten in Urfahr und in der Hafenstraße. Spätestens Ende November wird nach dem Bestbieterprinzip entschieden.

Mario Zeko, Kronen Zeitung

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