Mo, 18. Dezember 2017

Duftende Blütezeit

17.07.2017 16:32

Kitzeck ist steirische Lavendel-Hochburg

Obwohl regionale Agrarprodukte gefragt sind wie nie, hält das Bauernsterben weiter an. Glück hat, wer es schafft, eine Nische zu finden. So wie etwa Theresia Heigl-Tötsch, die nach Vorbild der Provence im südsteirischen Kitzeck duftenden Bio-Lavendel kultiviert. Eine blühende Erfolgsgeschichte!

Eine Nische als erfolgreiches Gegenmodell zur industriellen Landwirtschaft, das hat Theresia Heigl-Tötsch gefunden. Vor 15 Jahren hat die 65-jährige Raumplanerin damit begonnen, im südsteirischen Kitzeck Lavendel zu kultivieren. Und wie so oft, wenn jemand Pionierarbeit leistet, begegnete der Familie anfänglich Skepsis: "Wir wollten nicht wie die meisten in der Region noch ein Kürbisfeld anlegen oder noch einen Schweinestall hochziehen", erzählt Tochter Anna (32). Vielmehr wollte man bewusst einen ganz anderen Weg gehen: "Ich bin überzeugt davon, dass Masse in der Landwirtschaft heute keine Zukunft mehr hat", sagt Mutter Theresia.

Ihr Mut wurde belohnt: Mittlerweile werden auf dem "Wunsum-Hof" auf zwei Hektar zehn verschiedene Sorten Lavendel angebaut, womit man der größte bio-zertifizierte Betrieb Österreichs ist. Gerade jetzt haben die Kräuterpioniere alle Hände voll zu tun: "Aktuell wird fleißig geerntet, danach geht’s mit der Verarbeitung los", blickt Heigl-Tötsch auf eine arbeitsintensive Zeit. 100 Produkte - von der Seife bis zum Schnaps - bietet man an, Firmen wie "Sonnentor" gehören zu den prominenten Abnehmern. Mehr Infos hier.

Barbara Winkler, Kronen Zeitung

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