Fr, 24. November 2017

Total besoffen

17.07.2017 15:17

Eklat! Fatih Terim verwüstet Konkurrenz-Lokal

Ahmet Baran Cetin ist Bestitzer des Beeves Steakhouse in Alacati, einer Küstenstadt in der Nähe von Izmir. Außerdem ist Cetin der Schwiegersohn des türkischen Nationaltrainers Fatih Terim. Der half dem Familienmitglied nun dabei, ungeliebte Konkurrenz aus dem Weg zu räumen.

Denn neben dem Steakhouse von Cetin hat sich das Köfte-Restaurant von Selahattin Ayodogdu niedergelassen. Dieser war sogar selbst im Fußball-Geschäft tätig, als Präsident des Erstligisten Adana Demirspor.

Trotz Drohung keine Reaktion
Terim hattte dem ungeliebten Konkurrenten bereits mehrfach gedroht. Dem ließ der Nationalcoach, am vergangenen Freitag, nun Taten und Fäuste folgen. Nachdem Terim Ayodogdu am späten Freitagabend stark alkoholisiert anrief und nicht die gewünschte Reaktion erhielt, machte sich der "Imperator" (so Terims Spitzname) mit seinen Bodyguards auf den rund 300 Kilometer weiten Weg aus der Stadt Bodrum an die westliche Küste.

Übereinstimmenden türkischen Medienberichten zur Folge kam es zu einer handfesten Auseinandersetzung zwischen Terims Leuten, dem Besitzer des Lokals sowie dessen Angestellten. Die Terim-Bodyguards sollen das gesamte Restaurant verwüstet haben. Der Besitzer und seine Mitarbeiter mussten, nachdem sie verprügelt wurden, ins Spital eingeliefert werden.

Terim hat die richtigen Freunde
Noch in der gleichen Nacht rieten hochrangige Personen des türkischen Verbands Aydogdu, dass er die Sache auf sich beruhen lassen und nachgeben soll.

Der Geprügelte ließ sich jedoch abermals nicht einschüchtern und kündigte vor einer TV-Kamera rechtliche Schritte gegen Terim an. Außerdem sei dieser vor der Auseinandersetzung geflohen und deshalb kein echter Mann. Damit schoss er sich jedoch ein Eigentor. Nun wurde Aydogdu wegen Beleidigung Terims verhaftet.

Da Fatih Terim das volle Vertrauen des türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan hat, braucht der Nationalcoach nichts befürchten. Der "Imperator" kann also wohl auch künftig ungebetene Konkurrenz für das Lokal seines Schwiegersohns fernhalten...

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