Mo, 23. Oktober 2017

Regen, Hitze, Wind

16.07.2017 18:40

Salzburger bei Rennen nach Monte Carlo Dritter

Am 2. Juli fiel am Salzburger Mozartplatz der Startschuss für das härtestes Abenteuerrennen der Welt: Zu Fuß und mit dem Paragleiter bis nach Monaco. Das sind mehr 1138 Kilometer Höllentrip, den der Wahlsalzburger Paul Guschlbauer absolvierte und zum dritten Mal aufs Podest "flog" - inoffiziell.

Denn dem 33-Jährigen Extremsportler fehlten am Ende genau fünf Kilometer, um in der offiziellen Rennzeit Monaco zu erreichen. Diese richtet sich nach dem Sieger, der zum fünften Mal in Folge Christian Maurer aus der Schweiz heißt.

Dabei gab Guschlbauer am letzten Tag alles, um in der Karenzzeit zu bleiben, absolvierte an einem einzigen Tag 101 Kilometer - zu Fuß. Als er dann völlig ausgepumpt am Tenda-Pass ankam, um endlich wieder zu fliegen, spielte das Wetter nicht mit. "Wir waren um ein paar Minuten zu spät", erklärt der Red Bull Pilot. Symptomatisch für das gesamte Rennen, denn die Athleten hatten richtiges "Sauwetter", nicht nur beim Start vom ersten Turnpoint am Gaisberg. Es folgten Regen, Gewitter, Wind und Hitze in Italien. Organisator Ulrich Grill: "Das härteste X-Alps aller Zeiten, länger als je zuvor und bei diesem Wetter äußerst schwierig. Lange Strecken mussten zu Fuß bewältigt werden." Der beste Beweis, dass dies keine Floskel ist: Von 31 Startern haben es gerade mal zwei in der vorgeschriebenen Zeit nach Monaco geschafft.

Melanie Hutter, Kronen Zeitung

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