Do, 18. Jänner 2018

Immer schlimmer

14.07.2017 14:57

Pleite-Boris: Becker-Homepage um 800 Euro verkauft

Für das ehemalige deutsche Tennisidol Boris Becker kommt es immer dicker. Nachdem ihn ein Londoner Gericht für zahlungsunfähig erklärt, und ein ehemaliger Geschäftspartner öffentlich Millionen von Becker gefordert hatte, wurde nun die Domain seiner Homepage versteigert.

827,60 Euro war die Domain "borisbecker.com" einem Berliner Start-up wert. Anfang Juli stand wurde die Website Beckers zum Verkauf. Nachdem das Unternehmen aus Berlin zugeschlagen hat, gibt es auf der Homepage keine Tennis-News mehr. Becker selbst ist momentan als Experte beim Tennis-Turnier in Wimbledon tätig. Auf seinen Social-Media-Kanälen, verweist Becker immer noch auf die versteigerte Homepage.

Persönliches Schreiben der neuen Inhabers
"Lieber Boris, mit etwas Wehmut haben wir die Schlagzeilen um Deine Person in den vergangenen Tagen zur Kenntnis genommen. Als Ikone des Tennissports und gefeierter Star hast Du uns in den vergangenen Jahrzehnten begeistert", schreiben die neuen Inhaber, die den Rabattdienst "sparheld.de" führen.

Hennig Kruthaup, Gründer und Geschäftsführer des Unternehmens, sagte gegenüber der "Welt": "Es ist einfach seine Marke. Wir wollten nicht, dass sich jemand die Domain sichert und etwas damit macht, das den Namen ,Boris Becker‘ noch weiter schädigt." Kruthaup erklärte außerdem, dass Becker sich jederzeit melden könne, falls er die Domain zurückhaben möchte.

Geldprobleme ziehen weite Kreise
Der dreimalige Wimbledongewinner wurde Ende Juni von einem Gericht in London für zahlungsunfähig erklärt. Das Privatbankhaus "Arbuthnot Latham & Co" fordert die Rückzahlug eines Millionenkredits. Auch der Schweizer Unternehmer Hans Dieter Cleven fordert Rückzahlungen von Boris Becker. Dabei geht es um ein Darlehen von 40 Millionen Franken (knapp 36,5 Millionen Euro). Von einem Gericht in der Schweiz wurden die Forderungen zuletzt jedoch abgewiesen. Wie die "Bild" berichtet wurden Becker auch die Kreditkarten und ein Leih-Masarati entzogen.

krone Sport
Redaktion
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