Mo, 23. Oktober 2017

Trotzdem erwischt

13.07.2017 09:36

Räuber versteckt sich nach Überfall in Holzfass

Mit einem Messer bewaffnet ist ein 25-jähriger Verdächtiger Mittwochmittag in einem Lebensmittelmarkt in Klosterneuburg bei Wien aufgetaucht. Als er mit der Kassiererin alleine war, zog er sein Messer, bedrohte sie und forderte Bares. Da sich die Kassenlade jedoch nicht öffnen ließ, musste der Räuber ohne Beute flüchten und versuchte sich vor der Polizei in einem Garten zu verstecken, indem er in ein Holzfass kletterte. Doch auch das sollte nichts nützen, der Verdächtige konnte wenig später von der Exekutive gestellt werden.

Der Verdächtige aus Deutschland hatte gegen Mittag das Geschäft betreten und zunächst einen Kunden gemimt. So nahm er Waren an sich und stellte sich brav bei der Kassa an. Als der 25-Jährige schließlich mit der Angestellten alleine war, zeigte er seine wahren Absichten und zog das Messer.

Als die Angestellte ihm erklärte, dass sie die Kassa nicht öffnen und ihm deshalb auch kein Geld aushändigen könne, hielt der Räuber dem Opfer das Messer an den Hals, um seinen Forderungen Nachdruck zu verleihen. Doch auch das brachte nicht den gewünschten Erfolg, weshalb er sich selbst an der Kassenlade versuchte - und kläglich scheiterte.

Fahndung aus der Luft und vom Boden aus
Daraufhin ergriff der Verdächtige zu Fuß die Flucht, sofort wurde eine Alarmfahndung nach dem Mann eingeleitet. Hundestreifen, zahlreiche Beamte sowie ein Hubschrauber des Innenministeriums waren an der Suche beteiligt. In einem Garten wurde die Polizei schließlich fündig und entdeckte in dem Holzfass den flüchtigen Räuber.

Der junge Deutsche ließ sich widerstandslos festnehmen und gestand zwar die Tat an sich, stritt jedoch ab, der Angestellten - sie erlitt einen Schock, blieb aber unverletzt - das Messer an den Hals gesetzt zu haben. Der Verdächtige wurde in die Justizanstalt Korneuburg eingeliefert. Gegen ihn bestehe in Deutschland ein aufrechter Haftbefehl wegen Betrugshandlungen, hieß es.

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