Di, 21. November 2017

Bankerin passt auf:

13.07.2017 10:13

Betrüger nutzten Mitleid aus

Einer aufmerksamen Bankerin verdankt ein Mann in Zwettl, dass ihm Betrüger nicht noch mehr Schaden zufügten. Die Serben hatten mit einer rührseligen Geschichte über ein krankes Kind und teure Operationen an das Herz des 49-Jährigen appelliert - alles gelogen. Als das Opfer Geld holen wollte, schlug die Kassierin Alarm.

Die Mitleidsmasche hatte bereits mehrmals gezogen. Denn schon im Frühjahr hatten die gemeinen Kriminellen dem arglosen Mann in Zwettl mehrere tausend Euro aus der Tasche gezogen. Also drückten die zwei 19-jährigen Serben abermals auf die Tränendrüse. Und das angeblich so tragische Schicksal eines sterbenskranken Kindes schien auch diesmal das Ziel nicht zu verfehlen - das Opfer wollte sich erneut spendabel zeigen. Allerdings hatten die Betrüger die Rechnung ohne die aufmerksame Bankbedienstete gemacht. Denn sie schöpfte Verdacht, als der 49-Jährige Geld beheben wollte, und verständigte die Polizei. Die Beamten stoppten wenig später die Verdächtigen, beide legten ein Geständnis ab - Anzeige.

Zwei Teenager als Handtaschen-Räuber

Fahndungserfolg auch in Wiener Neustadt: Dort hatten zwei Radfahrer einer Fußgängerin (36) die Handtasche von der Schulter gerissen und wollten flüchten. Ein Passant hörte die Hilferufe des Opfers und konnte einen der Räuber, einen 16-Jährigen aus dem Bezirk Wiener Neustadt, festhalten. Streifenbeamte fassten dann den Komplizen (15). Der Ältere ist in Haft, der Jüngere wurde angezeigt.

Christoph Weisgram, Kronen Zeitung

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