Do, 23. November 2017

Grazer Überfallserie

11.07.2017 13:25

Erneut Pensionistin ausgeraubt und schwer verletzt

Die unheimliche Überfallserie auf Pensionistinnen in Graz geht weiter - mittlerweile ist bereits ein viertes Opfer zu beklagen. Eine 84-Jährige wurde Montagmittag von einem Unbekannten mit einem Faustschlag ins Gesicht zu Boden gestreckt, die betagte Frau verlor dabei kurz das Bewusstsein. Als sie wieder zu sich kam, bemerkte sie, dass ihre beiden Halsketten und ein Ring fehlten. Die Polizei hat nun die Fahndung einmal mehr intensiviert.

Das 84 Jahre alte Opfer kam am Montag gegen 11.30 Uhr nach Hause und wollte im Vorraum des Mehrparteienhauses in der Hauseggerstraße den Postkasten öffnen. Plötzlich bekam die Frau den Faustschlag verpasst, sie ging daraufhin zu Boden und wurde kurzzeitig bewusstlos.

Mit schweren Gesichtsverletzungen ins Krankenhaus
Als sie wieder zur Besinnung kam, schaffte es die schwer verletzte Frau, sich noch selbst in die Wohnung zu schleppen, wo sie auch das Fehlen ihres Schmuckes bemerkte und die Einsatzkräfte alarmierte. Eine Beschreibung des Täters konnte die Frau nicht abgeben, sie wurde nach der Erstversorgung ins UKH Graz eingeliefert, während die Polizei die Ermittlungen übernahm. Im Zuge der Erhebungen konnten Beamte im Eingangsbereich des Hauses eine der zwei fehlenden Halsketten auffinden, die allerdings beschädigt war.

Seitens der Polizei wurden die Fahndungstätigkeiten nach dem mittlerweile vierten Überfall weiter verstärkt und auch Personenkontrollen weiter verschärft. "Spezialeinheiten des Landeskriminalamtes und weitere Zivilkräfte wurden in Graz konzentriert. Auch die Fahrradpolizei wird ihre Fahndungstätigkeiten intensivieren", hieß es.

Polizei rät, Schmuck verdeckt zu tragen
Doch generell rät die Exekutive älteren Personen, Schmuck verdeckt zu tragen und bei jeglicher verdächtigen Wahrnehmung ohne zu zögern den Polizeinotruf zu wählen.

Auch werden etwaige Zeugen, die am Montag zum Tatzeitpunkt in der Hauseggerstraße verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, ersucht, sich unter der Telefonnummer 059133/65 3333 bei der Polizei zu melden. Hinweise werden auch in jeder Polizeiinspektion entgegengenommen.

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