Do, 26. April 2018

Schlüssel im Netz

10.07.2017 12:22

Ransomware Petya: Es gibt endlich ein Heilmittel!

Der Erpresser-Trojaner Petya treibt seit Monaten sein Unwesen und sorgte kürzlich als modifizierte Variante für massive IT-Probleme in der Ukraine, Russland und aller Welt. Jetzt wurde der Schlüssel veröffentlicht und Betroffene können ihre verschlüsselten Dateien wiederherstellen, ohne den Hintermännern Lösegeld zu bezahlen.

Die Echtheit des Schlüssels konnte bestätigt werden, berichtet das IT-Portal "Golem". Der Generalschlüssel entschlüsselt alle Daten, die Opfer der Petya-Versionen Petya, Mischa und Goldeneye wurden. Einzig der Schädling NotPetya, ein weiterer stark modifizierter Abkömmling der Malware, lässt sich damit offenbar nicht entschlüsseln.

Der Petya-Entwickler selbst, der unter dem Pseudonym Janus operiert, hat den Schlüssel ins Netz gestellt und auf Twitter verbreitet:

Noch kein Entschlüsselungs-Tool online
Momentan kursiert der Schlüssel für Petya beim Cloud-Hoster Mega, Tools zur einfachen Datenrettung gibt es bislang nicht. Nachdem der Schlüssel nun bekannt ist, dürfte es aber nicht mehr allzu lang dauern, bis entsprechende Werkzeuge bereitstehen.

Trojaner-Epidemie nahm in der Ukraine ihren Anfang
Der Erpresser-Trojaner Petya treibt seit einem Jahr sein Unwesen im Web, erlangte aber erst kürzlich in einer in IT-Sicherheitskreisen "Goldeneye" getauften Form größere Bekanntheit. Der Virus breitete sich von der Ukraine aus rasant aus und legte Firmen am ganzen Globus lahm. Sogar PCs in der Atomruine Tschernobyl wurde von dem Schädling lahmgelegt.

 krone.at
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