Mo, 20. November 2017

Auffälligkeiten

09.07.2017 06:00

Plantschen auf Tieren und Essbarem liegt im Trend

Wer denkt, Donuts, Melonen und Bananen sind nur zum Essen da oder Tiere nur zum Streicheln, der irrt sich. Denn dieser Sommer zeigt uns: Je ausgeflippter die Schwimmutensilien, desto angesagter ist man am See und im Freibad! Neben dem Spaßfaktor spielt aber auch Sicherheit eine wichtige Rolle. Infos zum unfallfreien Spaß im kühlen Nass bietet etwa das Kuratorium für Verkehrssicherheit.

"Zuerst habe ich noch mit meinen Freundinnen darüber gescherzt - und jetzt bin ich wirklich Besitzerin eines Einhorns", schmunzelt Lisa Frait (26) aus Linz und besitzt damit ein "Must-Have" zum Baden. Doch neben dem Fantasiewesen werden in diesem Sommer auch ursprünglich Essbares - wie Donuts, Melonen oder auch Bananen - in aufblasbare Schwimmutensilien verwandelt.

Und wem der Ritt auf einem Einhorn zu "gewagt" ist, der steigt beim Plantschen einfach auf Flamingos, Schwäne, Giraffen oder einfache Badeinseln um. Auf jeden Fall wird man damit die Blicke auf sich ziehen!

Runde Handtücher
Der Besuch am See oder im Freibad wird heuer auch zur sprichwörtlich runden Sache, denn die Handtücher werden jetzt kreisförmig. Hier ist vom Mandala-Muster bis hin zur Melonenscheibe und Erdbeere so gut wie alles erlaubt - Hauptsache, die Badeunterlagen haben keine Ecken mehr.

Bei all dem Spaßfaktor, den die aufblasbaren Trendsetter versprechen, sollte man aber den Sicherheitsaspekt nicht aus den Augen verlieren: "Vor allem ganz kleine Kinder gehen still und leise unter, ohne zu schreien. Deshalb sollte man seine Kinder nie aus den Augen lassen, auch wenn sie im Schwimmreifen sitzen oder Schwimmflügerln tragen", warnt Ulrike Zechel vom Spielwarengeschäft Zechel auf der Linzer Landstraße - siehe Interview unten, die diese Tipps auch ständig an ihre Kunden weitergibt.
Auch das Kuratorium für Verkehrssicherheit setzt sich für mehr Aufklärungsarbeit ein. Unter www.visionzero.at findet man unter anderem hilfreiche Broschüren zur Absicherung des eigenen Pools und von Badeteichen und auch zum unfallfreien Spaß im kühlen Nass - damit der nächste Einhorn-Ausritt auch sicher bleibt.

"Wasserballone sind heiß begehrt"
Ulrike Zechel vom gleichnamigen Spielwarengeschäft auf der Linzer Landstraße kennt seit Jahren die Bade-Trends und setzt auf Qualität und Sicherheit.

Krone: Wann beginnt für Sie der Verkauf der Bade-Sachen?
Ulrike Zechel: Die verkaufen wir das ganze Jahr über, denn auch in der kalten Jahreszeit benötigen unsere Kunden etwa Schwimmflügerln für das Hallenbad.

Krone: Sind die Flügerln eigentlich noch im Trend oder verpasst man seinem Kind jetzt Schwimmscheiben?
Zechel: Das ist Geschmackssache. Bei den Flügerln haben die Kinder mehr Bewegungsfreiheit, die Scheiben kann man dafür an das Können anpassen. Zeigt sich beim Schwimmen ein Fortschritt, kann man wieder eine Scheibe weggeben. Aber auch wenn das Kind im Schwimmreifen sitzt oder Flügerln trägt, sollte man es nie aus den Augen lassen. Man bedenke, dass vor allem kleine Kinder ohne Schrei untergehen.

Krone: Ihre Verkaufsschlager?
Zechel: Aufblasbare Schwimmbecken für die ganz Kleinen sind der große Renner, genauso wie lustige Tiere, Spritzpistolen aus Schaumstoff, Wasserbälle und Frisbeescheiben. Heiß begehrt sind auch die neuen Wasserluftballone, bei denen man 100 Stück in einer Minute aufblasen kann.

Karoline Singer, Kronen Zeitung

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