So, 19. November 2017

Für die Familie:

07.07.2017 17:33

Linzer SPÖ-Vize Forsterleitner verlässt Politik

Paukenschlag in der SPÖ: Vizebürgermeister Christian Forsterleitner, oftmals als Zukunftshoffnung in der Stadt- und in der Landes-SPÖ gehandelt, zieht sich im September aus der Politik zurück, sucht einen Job in der Privatwirtschaft. Seine Ämter werden auf Stadträtin (und zukünftig wieder Vizebürgermeisterin) Karin Hörzing und Gemeinderätin Regina Fechter aufgeteilt.

Den einzelnen Auslöser - in Frage käme etwa Frust als Personalreferent über die Strafen-Affäre - habe es nicht gegeben, versichert Forsterleitner; es sei ein längerer Entscheidungsprozess gewesen: "Ich habe immer gesagt, dass ich nicht mein ganzes Leben in der Politik verbringen möchte. Ich suche mir jetzt einen Job in der Privatwirtschaft", sagte der 40-jährige Vater kleiner Kinder am Freitag zur "Krone". Die Weichenstellung für die Holding für die Unternehmensgruppe der Stadt Linz war ihm noch wichtig.

Bürgermeister Luger bedauert
Bürgermeister Klaus Luger, der am Montag von Forsterleitners Entschluss erfahren hatte, äußert Bedauern: Mit ihm sei es gelungen, eine konsequente Budgetkonsolidierung unter Beibehaltung sozialer und humanistischer Prinzipien umzusetzen, so Luger.

Ämter für zwei Frauen
Der junge Stadtvize sorgt für eine geordnete Übergabe über den Sommer, am 21. September wird die Rochade vollzogen. Seine Stadtsenatsfunktionen werden auf zwei Frauen aufgeteilt: Stadträtin Karin Hörzing (53) wird (wieder) Vizebürgermeisterin, Gemeinderätin Regina Fechter-Richtinger (60), Direktorin der Polytechnischen Schule Urfahr, rückt zur Stadträtin auf. So beschloss das die SPÖ-Fraktion am Freitag.

Finanzen und Personal offen
Offen ist dabei aber noch, wer Forsterleitners zentrale Ressorts, die Finanzen und das Personal, übernimmt. Fechter wohl eher nicht, sie ist zum Beispiel im Finanzausschuss des Gemeinderates aktuell nur Ersatzmitglied.

Werner Pöchinger, Kronen Zeitung

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